Jetzt ist es passiert ….

Die Oldenburger Classic Days 2020 sind abgesagt ….

27. MSCO Oldtimer Classic Rallye „Graf-Anton-Günther“ komplett abgesagt ….

Die Rallye „Graf-Anton-Günther“ ist, aufgrund der notwendigen Vorbereitungsphase, für dieses Jahr komplett abgesagt.

Zumal sich sonst garantiert einige zusätzliche Veranstaltungstermine im Herbst ergeben.

Dadurch wird es für die Teilnehmer nicht unbedingt interessanter, denn für welche Veranstaltung entscheidet man sich dann, wenn auf einmal 5 Rallyes an einem Wochenende stattfinden. Zumal wir auch keine Möglichkeit mit Gastronomie am Start, Mittagspause und Abendveranstaltung gehabt hätten, denn hier steht die Öffnung dieser Unternehmen in scheinbar in weiter Ferne. Aber gerade die Gespräche der Aktiven untereinander gehört einfach dazu.

7. ClassicCarCharity für den Mai ist abgesagt, Ausweichtermin wird zur Zeit erarbeitet …

Bei dem ClassicCarCharity in Bad Zwischenahn stehen im Moment noch Gespräche, zwecks einer Verlegung evtl. in den September an. Hier informieren wir alle Oldtimerfreunde sobald es genauere Fakten gibt.

Heute auch ein Bericht, zu den den abgesagten Veranstaltungen in Oldenburg, in der NWZ ….

https://www.nwzonline.de/plus-oldenburg-stadt/oldenburg-grossveranstaltungen-abgesagt-auf-all-das-muessen-oldenburger-2020-verzichten_a_50,7,4068496566.html

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Vom Zurbrüggen-Parkplatz in die Grüne Hölle (Weser Kurier vom 05.04.2020)

Der Delmenhorster Christoph Meyer fährt hobbymäßig Autorennen. Für die Instandhaltung seines Honda CRX sorgt er großenteils selber. (Vanessa Erdmann)

Das ist doch mal ein Artikel, da lacht das Herz eines jeden Motorsportlers und Clubs, vielen Dank an den Weser Kurier

von Michael Kerzel 05.04.2020

Schon den kleinen Jungen Christoph Meyer faszinierten Autos. Mit zehn Jahren steuerte er Karts im Slalom, heute pilotiert er hobbymäßig seinen Honda über die Rennstrecke in Oschersleben oder den Nürburgring.

Viele Kinder spielen, sobald ihre Koordinationsfähigkeiten das zulassen, mit kleinen Autos, setzen sich wenig später auf Bobbycars und fahren durch die Wohnung oder über die Einfahrt. Bei dem einen oder anderen nimmt das Interesse an Fahrzeugen stetig zu. „Wenn ich groß bin, werde ich Rennfahrer“ – das nehmen sich seit Generationen schon die jüngsten Schüler vor.

Wenn es im Land berühmte Vertreter eines Sports gibt, erlebt diese Disziplin einen Boom, der mehr oder weniger lange anhält. Boris Becker und Steffi Graf beispielsweise lockten Kinder und Jugendliche auf den Tennisplatz und in die Vereine. Michael Schumacher übte ebenfalls einen gewaltigen Einfluss aus. Es ist jedoch ein deutlich komplizierterer Weg in das Cockpit eines Rennwagens als auf einen Tennisplatz. Christoph Meyer ist ihn dennoch gegangen.

Der gebürtige Delmenhorster lebt heute in Hatten und fährt hobbymäßig Rennen, zeigte seine Fahrkünste unter anderem auf der Rennstrecke in Oschersleben oder auf dem Nürburgring. „Ich hatte als Kind schon viel Interesse an Autos, meine Eltern erzählen, dass ich früh Automodelle an Scheinwerfern etc. auf der Straße erkannt habe“, erzählt der 33-Jährige. Motorsport spielte in der Familie Meyer jedoch keine große Rolle. „Meine Eltern hatten da keinen besonderen Bezug zu“, sagt Meyer. Doch dann eroberte ein Jahrhundertsportler aus Kerpen die Formel-1-Strecken dieser Welt – und zog auch Meyer in seinen Bann.

Über Schumi zum Kartfahren

Im Jahr 1994 holte Schumacher seinen ersten Weltmeistertitel, Meyer verfolgte das vor dem Fernseher. „Das Finalrennen 94 habe ich gesehen und die Saison 95 dann intensiv verfolgt. Und dann wollte ich auch selber fahren“, erinnert sich Meyer. Sein Vater schaute sich um und entdeckte, dass der Motor-Sport-Club in Delmenhorst einen Ortsverein hatte. „Der Ortsverein hat auf dem Parkplatz des Zurbrüggen-Geländes damals Slaloms für Karts angeboten. Unter anderem gab es das Angebot für Neulinge reinzuschnuppern. Mir hat das Spaß gemacht“, erzählt Meyer. Der Delmenhorster meldete sich im Verein an und hatte bald ein eigenes Kart. „Mein Vater hatte früher ein Motorrad und wollte eigentlich, da die Kinder groß genug waren, wieder eines haben. Ich war aber wohl nervig genug und er kaufte dann ein Kart statt eines Motorrads“, erzählt Meyer.

Mit diesem fuhr er nicht nur Slaloms, sondern wenig später auch Rundstreckenrennen. Unter anderem nahm er am Norddeutschen ADAC-Kartcup teil. „Das waren schon richtige Rennwochenenden: Freitag Anfahrt, Samstag freies Training und Zeittraining, Sonntag dann zwei Rennen“, berichtet der 33-Jährige. Neben dem Faktor Zeit spielte auch der Faktor Geld zunehmend eine Rolle. „Der Sport ist teuer und wenn man vorankommen will, muss man viel investieren. Ich habe mich dann entschieden, dass erst Schule und dann Ausbildung Vorrang haben, und stellte den Rennsport erst mal hintenan“, teilt der Delmenhorster mit.

Schrauben in der Garage

Ad acta gelegt war der Rennsport im Hause Meyer damit jedoch nicht. Noch während der Ausbildung kaufte Meyers Vater einen Honda CRX, Baujahr 91. „Das war ein Straßenwagen, den mein Vater und ich dann zum Rennwagen umgebaut haben“, berichtet der 33-Jährige. Weder er noch sein Vater hatte eine Ausbildung oder ausgeprägte KFZ-Kenntnisse zu diesem Zeitpunkt. „Mein Vater hat hobbymäßig an Autos geschraubt und sich viel selbst beigebracht. Wir haben uns auch viel angelesen und ausprobiert. Es war learning by doing“, berichtet Meyer. Er selber habe kein so großes Faible für das Schrauben, ihn fasziniere das Fahren. „Aber das Handwerkliche gehört dazu. Ich kann den Wagen auseinander- und wieder zusammenbauen. Aber es ist jetzt nicht so, dass ich einen Motor aufbauen kann“, erklärt Meyer.

Auf den ersten CRX folgte ein zweiter. „Den haben wir 2011 aus England geholt. Ebenfalls Baujahr 1991. Das Serienmodell dient als Basis für den Rennwagen. Der Wagen wird quasi entkernt und da dieses Modell serienmäßig beispielsweise weder Servolenkung noch Airbags hat, muss man weniger ausbauen. Wir haben ein Modell gesucht, wo man relativ wenig umbauen muss. Der Anschaffungspreis war zudem geringer als bei anderen Wagen“, erklärt Meyer.

Ein weiterer Grund für den CRX aus England ist die Besonderheit, dass dieser ein Rechtslenker ist. „Bei Rennen fährt man ja alleine. Und beim CRX ist es so, dass der Motor links und das Getriebe rechts sitzt. Sitzt der Fahrer rechts, ist das Gewicht besser ausbalanciert“, erklärt Meyer. In das leer geräumte Auto bauten die Meyers den Sicherheitsapparat ein, der für Rennwagen vorgeschrieben ist. „Man braucht bestimmte Papiere für Rennwagen. Der DMSB gibt die Lizenzen raus. Das Reglement gibt vor, was erlaubt ist und in welcher Klasse welcher Wagen starten darf“, erklärt der 33-Jährige. Vor jeder Rennveranstaltung gibt es eine technische Abnahme.

Rundrennen auf dem Nürburgring

Sein erstes größeres Rennen absolvierte Meyer 2010: Er fuhr die komplette Saison im sogenannten Bördesprint, die auf der berühmten Strecke in Oschersleben ausgetragen wurde. Meyer nahm mit seinem ersten CRX teil, der damals noch recht seriennah, sprich ähnlich dem Straßenwagen war. Er beendete die Saison auf Gesamtrang zwei. Es folgte jedoch eine weitere Pause, da sich Meyer entschloss, berufsbegleitend zu studieren. Die Zeit, parallel Motorsport zu betreiben, blieb nicht. Wieder rückte der Motorsport nach hinten in der Prioritätenliste. Doch wieder zog es Meyer wenige Jahre später zurück ins Cockpit. „2014 bin ich dann in dem zweiten CRX ins Renngeschehen eingestiegen. Einige Teile aus meinem ersten Rennwagen leben in diesem weiter, aber die meisten Teile sind andere“, berichtet Meyer.

2015 fuhr er wieder beim Bördesprint mit. „Das ist dann schon ein bisschen wie bei den Profis oder wie man das aus dem Fernsehen kennt: Es gibt ein Qualifying und es gibt einen Grand-Prix-Start, also die Wagen stehen zu Beginn versetzt auf der Start- und Zielgeraden“, erklärt Meyer. 2016 fuhr er auch bei der Rundstrecken Challenge Nürburgring (RCN) mit. Die Nordschleife führt durch die Eifelwälder und ist als „Grüne Hölle“ bekannt. „Die Strecke ist einzigartig und schon krass. Es gibt viele nicht einsehbare Kurven und extreme Höhenunterschiede. Die Bergauf- und Bergabpassagen fordern auch das Material enorm“, erzählt der Delmenhorster. Die Strecke sei insgesamt flüssig zu fahren und habe wenige technische Kurven, in denen die Geschwindigkeit deutlich reduziert werden müsste. Das GPS-Data-Logging, das Meyer in seinen Honda eingebaut hat, gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 222 Stundenkilometern auf diesem Rundkurs an. „Der Nürburgring genießt Sonderstatus. Nachwuchsfahrer dürfen auf anderen Strecken auch schon teilnehmen, wenn sie noch nicht volljährig sind. Auf der Nordschleife ist das bei Rundstreckenrennen nicht erlaubt. Man braucht auch eine zusätzliche Lizenz zur normalen Rennlizenz, um hier fahren zu dürfen“, berichtet Meyer.

Besondere Momente

Bei den Nürburgring-Rennen feierte Meyer auch einige Erfolge: Im Mai 2019 gewann er seine Klasse (Gruppe H bis 1600 ccm), in der vier Teilnehmer starteten. Der 33-Jährige platzierte sich jedoch auch auf Gesamtrang 49 bei 171 Teilnehmern und ließ dabei diverse Konkurrenten mit deutlich leistungsstärkeren Fahrzeugen hinter sich. Mitentscheidend war hier die Taktik: Meyer wechselte früh auf Slicks, obwohl die Strecke noch abtrocknete, nachdem das Rennen im Regen gestartet war.

Neben den besonderen Rennen prägten sich dem Delmenhorster vor allem die Zweikämpfe auf der Piste ein. „Es passiert zwar nicht oft, aber es kommt schon zu Kontakt zwischen den Fahrzeugen. Die Zweikämpfe machen aber Spaß, normalerweise geht da nicht viel kaputt“, berichtet Meyer. Aber er sammelte auch negative Erfahrungen. So schossen ihn in einem Bördesprint 2015 gleich zwei Konkurrenten innerhalb eines Rennens ab. „Im Amateursport achtet man auf sein Auto und will das ja nicht kaputt fahren. Aber es ist Wettkampf“, sagt Meyer. Bei besagtem Rennen wollte ihn zunächst ein Kontrahent innen in einer Kurve überholen, aber dort war kein Platz. Beide Fahrzeuge landeten im Kiesbett, befreiten sich aber aus eigener Kraft. „Wenig später hat ein anderer Fahrer die Kontrolle verloren und ist mir in die Seite gekracht. Er hat sich entschuldigt, aber den Schaden hat man natürlich trotzdem“, berichtet Meyer. Bei Amateurrennen bleibt jeder auf dem eigenen Schaden sitzen. „Man unterschreibt vor den Rennen einen Haftungsverzicht. Jeder zahlt seinen Schaden selber, unabhängig von der Schuldfrage“, erklärt der Delmenhorster.

Bei einem anderen Rennen ging der Motor des Hondas auf einer Geraden hoch. „Es waren nur noch drei oder vier Runden zu fahren und ich habe einen Leistungsverlust gemerkt. Die Anzeigen zu Öl, Wasser und Benzin waren eigentlich alle okay. Eine halbe Runde später ist der Motor dann hochgegangen. Beobachter haben mir dann erzählt, dass der Wagen unten gebrannt hat, das habe ich gar nicht realisiert. Ich hatte da ein bisschen Glück, dass das Auto nicht ausgebrannt ist. Es war gefährlicher, als ich das eingeschätzt hatte“, berichtet Meyer.

Ausblick auf die kommenden Jahre

Sein Erfolg 2019 auf dem Nürburgring war das bis dato letzte Rennen des Delmenhorsters. Der Motor erreichte das Ende seiner Laufleistung. „Jetzt muss man schauen, wie es genau weitergeht. Ich habe schon vor weiterzumachen. Ich bin jetzt aber nicht mehr mit meinem Vater zusammen in einem Team und suche wen, der Lust darauf hat, bei mir mitzumachen“, blickt Meyer voraus. Der Neue könne sich als Schrauber oder als Fahrer verdingen. Wer generell Interesse hat, könne sich bei ihm melden, sagt Meyer. „Für Mehrstundenrennen braucht man beispielsweise zwei Fahrer. Ich bin da offen und bereit, das Auto zu teilen“, erzählt der 33-Jährige. Weitere Informationen gibt es auf seiner Homepage www.brausepaul-motorsport.de.

Für ihn selber ist der größte Reiz des Motorsports, das Beste aus einem Auto herauszuholen. „Es ist spannend, dass man immer wieder die gleichen Kurven fährt und das immer schneller hinbekommen will. Man tastet sich heran. Es gibt Draufgängertypen, die direkt Rekorde brechen wollen – aber das geht tendenziell schief“, meint Meyer.

Der Delmenhorster hofft, seinen Honda in diesem Jahr noch fahrbereit zu bekommen, aktuell steht er leicht derangiert in der Garage des Mitglieds des Motor-Sport-Clubs Oldenburg. „Zukünftig muss man schauen, ob es sich noch lohnt, in den Wagen zu investieren. Ich hänge natürlich an dem Fahrzeug und habe auch einige Ersatzteile gebunkert, aber ich kann mir auch vorstellen, ein anderes zu kaufen und dann damit weiterzufahren“, blickt Meyer voraus.

Hier geht es direkt zum Online-Artikel des Weser Kurier: https://www.weser-kurier.de/region/lokalsport/delmenhorster-kurier-lokalsport_artikel,-vom-zurbrueggenparkplatz-in-die-gruene-hoelle-_arid,1906211.html

Mit der App direkt am MSCO …

Wir möchten, das ihr die Infos vom MSCO, noch schneller und direkt bekommt. Dafür haben wir unsere App jetzt für alle freigeschaltet, also runterladen und alles immer sofort in der Hosentasche. Es ist kein Facebook mehr dafür notwendig ….

Hier gibts es den App sofort passend für dein Handy:
https://chayns.net/67231-11671/app

Oder einfach eure Kamera auf den QR-Code richten und öffnen wie angegeben

Einmal anmelden per Handy-Nummer oder E-mail, Werbung kommt darauf hin nicht ….

Der MSCO möchte auch in der Vernetzung von Mitgliedern und Freunden bzw. MSCO-Interessierten immer aktiver werden. Daher gibt es den MSCO jetzt auch als Smartphone-App für die Hosentasche. Alle Info´s, Termine, Einladungen, News, Veranstaltungen, Fotos sind in dem kostenlosen App enthalten. Er ist für Apple-iOS und für Android Handy´s erhältlich und kann über den QR-Code oder per Internetadresse direkt aufs Handy geladen werden. Ist der App kostenlos und kann ich ihn kostenlos runterladen?

Ja der App ist und bleibt kostenlos, jeder der ein Smartphone mit App-Funktion besitzt, kann sich den App runterladen. Ich habe ein Smartphone mit IOS Betriebssystem (z. B. iphone)

Wer ein Smartphone mit IOS Betriebssystem besitzt (z.B. iphone) geht einfach über i-Tunes in den App-Store oder über diesen Link
https://itunes.apple.com/de/app/msco/id926436322?mt=8
und gibt oben rechts unter suchen „MSCO“ ein, bestätigen und schon sieht man das Logo des MSCO als App, laden anklicken und der App wird aufs Handy geladen.

Ich habe ein Smartphone mit Android Betriebssystem (z.B. Samsung)
Wer ein Smartphone mit Android Betriebssystem besitzt (z.B. Samsung) geht einfach mit seinem Handy über diesen Link https://chayns.net/67231-11671/app

auf die Seite von chayns und kommt dort auf die MSCO-App-Seite. Jetzt rechts unter dem Foto auf den Button Smartphone-App, es öffnet sich der Downloadbereich, dann auf Android und die Datei speichern, danach öffnen und der App wird installiert. Bei einigen Android-Smartphones erscheint manchmal eine Fehlermeldung, das hängt dann oft mit einer veralteten Android-Version zusammen, dann muss erst ein Update dafür erfolgen.

Liebe Freundinnen und Freunde des Turniersports,

die rasante Verbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat bekanntlich dazu geführt, dass die Regierungen der deutschen Bundesländer in sehr weitreichenden Allgemeinverfügungen unser aller Sozialkontakte bis auf minimale Ausnahmen untersagt haben. Die für Niedersachsen geltende Verfügung vom 23. März 2020 des niedersächsischen Gesundheitsministeriums tritt erst mit Ablauf des 18. April 2020 außer Kraft, wobei eine Verlängerung vorbehalten bleibt. In Anbetracht der aktuellen Prognosen von Virologen, insbesondere des Robert-Koch-Instituts, Politikern und Regierungen zur weiteren Entwicklung der Pandemie müssen wir davon ausgehen, dass die Verfügung über den 18. April 2020 hinaus verlängert und auch am 25./26. April 2020 noch anzuwenden sein wird. Die weitere Verbreitung des Coronavirus wird zu diesem Termin kaum beendet sein.

Die verfügten Beschränkungen gestatten es uns nicht, unser für den 25. und 26. April 2020 geplantes Fahrsicherheitsturnier mit Nutzfahrzeugen durchzuführen. Selbst für den Fall, dass die Verfügung nicht verlängert würde, sähen wir dennoch keine Möglichkeit, das Turnier durchzuführen. Eure Gesundheit und die Gesundheit unserer Clubmitglieder sind das höchste Gut und wir halten es für unverantwortlich, mögliche Infektionen in Kauf zu nehmen. Es bleibt uns somit keine andere Wahl, als unser diesjähriges Nutzfahrzeug-Turnier endgültig abzusagen. Dafür bitten wir um euer Verständnis.

Wir sind traurig, erstmals seit 1992 kein Nutzfahrzeug-Turnier in Oldenburg durchführen zu können, hoffen aber, dass einem Turnier im Jahr 2021 nichts mehr im Wege steht.

Euch allen wünschen wir beste Gesundheit. Möget Ihr vom Corona-Virus verschont bleiben.

Mit sportlichen Grüßen aus Oldenburg

Motor-Sport-Club Oldenburg e.V. im ADAC

Günther Büsing

(Turnierleiter)

Marten Kruse startet durch … (NWZ vom 23.03.2020)

Begeistert von schönen und von schnellen Autos: Marten Kruse aus Bürgeresch in seinem privaten, 33 Jahre alten BMW 520i, mit dem er – außer natürlich zurzeit – auch noch immer nach Österreich in den Urlaub fährt. Bild: Karsten Röhr

19-jähriger Oldenburger als Nachwuchsfahrer erfolgreich

Der Oldenburger Marten Kruse ist ein Nachwuchstalent. Mit Hilfe von Familie, MSCO und ADAC Weser-Ems hat er schon viele Autorennen gewonnen. Jetzt startet er in einer neuen Rennserie.

Marten Kruse (19), Hobby, Rennfahrer

Oldenburg Wie wird man Rennfahrer? Hilfreich ist es, wenn der Vater Benzin im Blut hat, oder jedenfalls eine große Liebe zu Autos und Motoren. Und die hat der Vater von Marten Kruse ganz sicher. Der Augenarzt Dr. Hans-Friedrich Kruse ist in seinem zweiten Leben Rennfahrer und Oldtimer-Fan. Schon als Jugendlicher ist er, den Nürburgring vor der Haustür, Rallye gefahren, mit einem BMW 700 und einer Renault Dauphine, auf den Spuren seiner Vorbilder Hans Herrmann und Graf Berghe von Trips.
Aber nicht nur das. Der Mediziner hat, ohne je daraus ein Thema zu machen, in aller Stille auch noch den Lkw- und Busführerschein gemacht und sich in seiner Freizeit regelmäßig als Aushilfs-Kraftfahrer für Unternehmen verdungen – und jahrelang nebenher 40-Tonner mit Torf aus dem Ammerland nach Südfrankreich gesteuert, von dort ging’s mit Rotwein und Kreide wieder retour. Busgesellschaften hat der Augenarzt in jede Himmelsrichtung kutschiert. Allein aus Freude daran, große und großartige Maschinen zu bewegen. „Schon von Kleinauf war mein erster Berufswunsch, Fernfahrer zu werden“, sagt er. In seiner Garage steht ein weißer 911er von 1985. Weil er gerne schnell – und bis heute auch Rennen – fährt, hat er motormäßig noch ein bisschen nachgeholfen.

Marten Kruse, Rennfahrer

Daneben ist die Karosse eines alte Minis aufgebockt. Der ist auch von 1985. Marten Kruse (19) hat sich ihn für kleines Geld gekauft und stellt ihn gerade wieder her. Frischer Lack ist schon drauf: Dach in porscheweiß, Rest petrol. Passt perfekt. Gerade wird das Getriebe wieder auf Zack gebracht. Vor der Garage steht Martens „richtiger“ Wagen: ein BMW 520i von 1986. „Bei uns waren immer Autos wichtig“, sagt der 19-Jährige, der sein Abi an der IGS Flötenteich gemacht hat. Ab dem Herbst wird er im Bereich Materialwissenschaft und Werkstofftechnik an der RWTH in Aachen studieren.

Marten Kruse (19), Hobby, Rennfahrer

Richtig eingestiegen in ein Cockpit ist er zum ersten Mal mit 16 Jahren – ohne die heute übliche Kart-Vorerfahrung, aber offenbar mit einigem Talent. Denn sofort und nachhaltig wurde er vom MSCO gefördert, dank konstant guter Ergebnisse, hoher Lernfähigkeit und materialschonender Fahrweise folgte relativ zügig die Nachwuchsförderung über den ADAC Weser-Ems. Seine Meriten verdient er sich inzwischen regelmäßig in der Rennserie „Chevrolet Cruze Cup“ des ADAC, zum Beispiel in Oschersleben, die nächstgelegene offizielle Rennstrecke. Die Eltern fahren „als Hilfspersonal“ immer mit. „Das ist eine sehr nette Gemeinschaft da an der Rennstrecke“, sagt Marten in seinem weißen Shirt vom „ILB Drivers Club“, einer Kleidungs- und Medienfirma aus Nordirland, die sich auf „Automotive Apparel“ und Videos über die Tuningszene spezialisiert hat. Darüber die blaue Trainingsjacke vom ADAC Weser-Ems. Kürzlich ist er Gesamtsieger des ADAC Slalom-Youngster Cup geworden.

Die Meinung der Mitschüler über den jungen Rennfahrer waren geteilt: „Viele fanden es cool und aufregend, manche aber auch nicht, die haben mich in so eine Schwarze-Peter-Schublade gesteckt.“ Aber er hatte einen Tutor, der motorsport-affin war: „Der hat mich häufiger auch mal freitags für die Renn-Wochenenden entschuldigt.“

Martens Vorbilder „wegen ihrer beeindruckenden Erfolge“: Michael Schumacher und Ayrton Senna. Was ihn selbst am Rennfahren so reizt? „Das Technische, das Fahrerische, das Auto im Grenzbereich zu bewegen“, sagt er. „Das Gefühl, genau auf der Kante des Möglichen des Fahrzeugs unterwegs zu sein und die schnellste Linie zu finden.“ Und da packt es auch seinen Vater. Hans-Friedrich Kruse sagt: „In den Kurven, das macht Spaß, die Stoßstangenduelle, und mit List und Tücke nach vorne zu kommen. Dabei ist man ungeheuren Kräften ausgesetzt und muss sich über einen langen Zeitraum enorm konzentrieren.“
Weil Marten sich über den Chevrolet Cup sehr empfohlen hat, wird er nun auch in der neuen VW UP-Rennserie an den Start gehen. Zum ersten Mal – wenn es keine Absage gibt – vom 19. bis 21. Juni in Most (Brüx) in Tschechien. Während mit dem Chevi zwei Stunden Langstrecke gefahren wird, gewinnt in den VW-UP-Sprintrennen, wer in 20 Minuten die weiteste Strecke zurücklegt – in 16 Rennen. Sein zweites großes Hobby hat er wegen des Verletzungsrisikos an den Nagel gehängt: Der ehemalige Basketballer war beim OTB Trainer der U16. Jetzt geht es nur noch ins Fitnessstudio – damit er ermüdungsfrei mit seinem, natürlich absolut nicht straßenzugelassenen, Renn-UP durch die Kurven brettern kann. Vielleicht kommt ja bald noch ein Pokal dazu. Obwohl auf dem Pokal-Regal schon lange kein Platz mehr frei ist.

Hier der Artikel im Original auf NWZ-online

Trialbericht unserer Aktiven

Dieter Zoller im Gelände

Am letzten Wochenende, den 14.und 15. März waren Dieter Zoller und Walter Adams beim 55. Fourstrok 2-Tage-Trial in Brockhöfe.

Ein kleiner Bericht von der Veranstaltung.

Das Wetter war Frühlingshaft gut, die Verflegung war gut und die Gespräche abends in Rudis alter Zimmerei waren lang und feucht.

Sogar die Mopeds haben etwas zu trinken bekommen

Am 14. März haben in allen 7 Klassen 83 Fahrer teilgenommen.

Am 15. März waren immer noch 73 Fahrer am Start.

Die Teilnehmer kamen aus dem gesammten Bundesgebiet, zusätzlich aus Finnland, Schweden, Dänemark, Niederlande und Österreich.

Angemeldet hatten sich ca. 130 Fahrer. Wegen Corona fehlten aber viele bekannte Fahrer.

Ergebnisse

Wir haben beide Tage gut überstanden. Dieter hat in seiner Klasse Twinshock Viertackt ab Baujahr 1966 unter 10 Teilnehmern den 2. Platz erreicht.

Unser Walter in Rot

Ich habe in der Klasse „Old Boys“ über 70 Jahren den Klassensieg erreicht.

Bilder und Kommentare anderer Teilnehmer unter   

55. Fourstroke 2-Tage-Trial Brockhöfe 14./15. März 2020 – Seite 2

Euer Ritzelbubi Walter

Einstellung der Clubabende!

Hallo liebe Clubmitglieder,

ich und der Vorstand, haben uns dazu entschlossen, gerade auch unter dem Aspekt das Günther (bzw. ein Vorstandsmitglied) die Clubabende gestaltet, kein Risiko für ihn bzw. für alle Clubmitglieder einzugehen und setzen ab sofort die Clubabende bis auf weiteres aus.

Dies gilt ab sofort, auch schon für diesen Mittwoch, den 18. März 2020

Wir hoffen auf euer Verständnis und wünschen uns allen das sich die gesamte Situation nicht noch mehr zuspitzt. In der Zwischenzeit werde ich bzw. der Vorstand die weitere Entwicklung beobachten und euch rechtzeitig über die weitere Vorgehensweise informieren.

Von dieser Maßnahme sind auch unser Beifahrer-Lehrgang am 29. März 2020, sowie das Lichtschrankentraining am 05. April 2020 betroffen. Alle weiteren Termine bleiben im Moment noch offen und wir werden rechtzeitig darüber informieren.

Diese Entscheidung ist mir bzw. uns nicht leicht gefallen, aber hier geht es um unser aller Gesundheit, denn eigentlich möchten wir doch alle noch eine schöne Motorsport- bzw. Oldtimer- und Club-Saision 2020 genießen.

Mit motorsportlich Grüßen
und dem Wunsch nach Gesundheit für euch alle.

Jörg Schwarz, 1. Vorsitzender incl. dem Vorstand