Oldtimer Rallye 2020: Saisonstart, Saisonhighlight und Saisonfinale an einem Wochenende

Bericht von Björn Riesmeyer, vielen Dank …

Am vergangenen Wochenende hieß es für Jonas und mich Saisonstart, Saisonhighlight und Saisonfinale in einem Rutsch.

Von Donnerstag bis Sonnabend war die Rosenrallye des AC Pinneberg auf der Agenda. 600Km und 100 Lichtschranken zur Sollzeitmessung sowie zwei GLP waren das Salz in der Suppe. Das ganze war unterteilt in eine Nordsee- und eine Ostseeetappe. Eine bis ins Detail sehr professionelle Veranstaltung mit toller Streckenwahl, hochkarätigen Teilnehmern und tollen Locations.

Vom MSCO waren wir mit 2 Teams am Start. Christian Schoch mit Co Olaf Schröder stand mit dem eindrucksvollen Vauxhall Special Dragon mit der Nr. 1 unter dem Startbogen. Wir folgten dann später mit unserem roten GTI mit der Startnummer 23.

Am Donnerstag fand hier bereits das Abnahmeprozedere und ein Lichtschrankentraining statt. So richtig los ging’s dann am Freitag mit Etappe eins über 280km durch die Kreise Stormarn, Pinneberg. Segeberg und Ostholstein, die Mittagspause fand an der Lübecker Bucht auf der Hermannshöhe statt – Rallyeauto direkt oberhalb der Steilküste: das hat man auch nicht alle Tage. Am Freitag Nachmittag gab’s dann noch 4 Runden Travering – beeindruckend wie Christians Vauxhall hier die Steigungen (der Travering bietet bis zu 28%) hochgedampft ist – Drehmoment pur.

Am Samstag lag dann eine Westküsten Etappe an. Die Mittagsrast am Deich mit Sicht auf Büsum, ein paar Kilometer auf dem Deich und die Ortsdurchfahrt in Tönning boten ein paar schöne Eindrücke. Höhepunkt am Samstag war die Königsprüfung „Hungriger Wolf“ in Hohenlockstedt. Auf fünf Kilometern gab es 18 Zeitmessungen und keine Zeit zum trödeln: volles Rohr war angesagt. Hier konnten wir eine Bestzeit und 6 Top Ten Platzierungen verbuchen.

In der Endabrechnung war bei uns alles dabei: individuelle Fehler, kleine technische Gebrechen und zuletzt ein anderer Teilnehmer der uns exakt sekundengenau in WP14 in unsere Runde gestartet wurde. Das bedeutet beide Fahrzeuge mussten 2 Runden lang in der identischen Sekunde nebeneinander durch insgesamt 8 Lichtschranken fahren…wird dann etwas eng.

Es gab aber auch mehrere Bestzeiten und Top 10 Zeiten. Am Ende war es ein 9. Platz in der Klasse und ein 12.Gesamtrang. Christian und Olaf konnten einen Klassensiegerpokal mit nachhause nehmen.

Die Veranstaltung ist mit den vielen Zeitmessungen echt was Besonderes: ich kann nur jedem Old- oder Youngtimerpiloten raten, hier im kommenden Jahr an den Start zu gehen. Fünf MSCO Teams an den Start bekommen und gemeinsam den Mannschaftspokal holen….das habe ich mir für 2021 als Challenge gesetzt. Also los…bei Fragen zu der Rosen Rallye: sprecht uns gern an.

Am Sonntag um 5.30 ging es  dann direkt aus Pinneberg nach Bremerhaven zur Rallye Cuxland//Bremerhaven des Sportfahrerclubs Bremerhaven.

Hier war der MSCO mit 4 Teams bestens vertreten: Ernst-Otto Reich/(Bianca Sauermann) mit dem Opel GT,  Bodo Hille/Horst Heykes mit der roten Corvette. Jonas und ich brachten den GTI an den Start und unser Clubkollege Heinrich Klöker war als Co von Heiner Münnich im Porsche 944 am Start.

Hier lagen mehr klassische Orientierungsaufgaben und nur 6 Sollzeitmessungen an. Letztere wurden unter anderem auf dem bekannten Fischereihafen Rennkurs ausgetragen. Dem GTi liegt das und wir hatten durch viele Starts beim Fischereihafen Rallyesprint auch Ortskenntnis…kann ja nicht schaden. Am Ende sprang ein 2.Klassen- und 5. Gesamtrang für uns dabei heraus – geschlagen vom Clubkameraden Heinrich Klöker, der seinen Fahrer auf den ersten Platz in unserer Klasse B4 navigierte und einen tollen 2. Gesamtrang erzielte. Ernst-Otto Reich konnte mit seiner Copilotin ebenfalls einen Klassensieg heimfahren. Bodo und Horst sahen leider das Ziel nicht. In Summe eine schöne Ausbeute und ein rundes, aber auch anstrengendes Wochenende.

Danke an die Veranstalter, die mit großem Einsatz diese Veranstaltungen unter Corona Bedingungen möglich gemacht haben.

Ebenfalls ein herzliches Dankeschön an alle Helfer und Sponsoren!

Ein weiteres Dankeschön geht an unseren Club: Motorsportclub Oldenburg für die Bereitstellung des Trailers

„Tourenwagen Legenden“ auf Nürburgring Oldenburger mit eigener Rennserie bei der Formel 1

Wie in der guten alten Zeit: Klaus Ludwig feierte beim ersten Rennen der Tourenwagen Legenden im Rahmen der DTM auf dem Nürburgring einen Sieg – 0,558 Sekunden vor Kurt Thiim (dahinter) – beide auf AMG Mercedes C-Klasse. Bild: Intax

Bericht von: Karsten Röhr

Der Oldenburger Rennstallbesitzer Jörg Hatscher (Intax) hat seine eigene Rennserie gegründet. An diesem Wochenende darf die Serie gemeinsam mit der Formel 1 auf dem Nürburgring starten.

Oldenburg Es ist eine Erfolgsstory sondergleichen: Jörg Hatscher (59) und seine „Tourenwagen Legenden“. Erst 2019 gegründet, hat die Motorsport-Serie für klassische Renntourenwagen der Achtziger- und Neunzigerjahre innerhalb von zwei Jahren einen kometenhaften Aufstieg erlebt. An diesem Wochenende – vom 9. bis 11. Oktober – starten die Legenden im Rahmen der Königsklasse, der Formel 1 auf dem Nürburgring.

Hatscher sagt: „Die Vorfreude ist unbeschreiblich.“ Vom 9. bis 11. Oktober fahren die Piloten beim Großen Preis der Eifel am gleichen Ort und zur gleichen Zeit wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel und Co. „Ich bin davon überzeugt, dass das ein unvergessliches Erlebnis wird“, sagt der Unternehmer aus Oldenburg. „Davon werden wir alle noch unseren Enkeln erzählen.“

„Wir“ – damit spielt Hatscher auf sein Team an. „Es gibt eine Reihe von unterschiedlichen Serien in Deutschland, aber es gab keine, in der ich mich so wohl fühlte und in der ich meine unternehmerischen Vorstellungen umsetzen konnte“, sagt er. „Also haben mein Freund Thorsten Stadler und ich eine kompetente Mannschaft um uns geschart und die Tourenwagen Legenden ins Leben gerufen.“

Seit 2006 selbst Fahrer

Gründete die Serie Tourenwagen Legenden: Jörg Hatscher (59)

In den 80er- und 90er-Jahren boomte der Tourenwagensport in Europa und darüber hinaus. In Deutschland waren Alfa Romeo, Audi, BMW, Ford, Mercedes-Benz und Opel in der DTM (Deutsche Tourenwagen Meisterschaft) engagiert. Entwicklungen wie das Anti-Blockier-System (ABS) und die elektronische Stabilitätskontrolle (ESP) kamen in den 90ern aus dem Motorsport. Hatscher sagt: „Aber mit der Entwicklung stiegen auch die Kosten ins Unermessliche.“ So kam 1996 das vorläufige Ende der DTM.

„Die Rennfahrzeuge von damals üben noch heute große Faszination auf automobile Enthusiasten aus“, sagt Hatscher. Ihn selber packte der Motorsportvirus 2006. Nach ersten Einsätzen im Breitensport erwarb er 2008 einen Mercedes 190 Rennwagen. 2013 folgte das erste originale DTM-Fahrzeug als eines der ersten, die bis dahin bei Mercedes unter Verschluss gehalten worden waren. 2013 nahm Hatschers Team das erste Mal mit eigenem Fahrzeug bei Langstreckenrennen und dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring teil. Es folgten weitere Rennwagen bis zum Hightech Boliden, der AMG-Mercedes C-Klasse von 1996.

Dabei ist Motorsport für Hatscher seit jeher mehr als eine Freizeitbeschäftigung. „Natürlich habe ich auch Spaß dabei, ein Rennfahrzeug auf der Rennstrecke am Limit zu bewegen“, sagt er. „Aber ich habe auch schnell erkannt, dass Motorsport eine exzellente Business-Plattform ist.“

Serie extrem erfolgreich

Während andere Veranstalter die Saison wegen Corona frühzeitig für beendet erklärten, fanden die Tourenwagen Legenden ein Konzept und neue Renntermine. Sie machten Station bei der Truck-Europameisterschaft im tschechischen Most, waren bei der DTM auf dem Nürburgring zu Gast, haben beim 24h-Rennen – der größten Motorsportveranstaltung der Welt – an gleicher Stelle Demorunden absolviert und starten jetzt im Rahmen der Formel 1. „Das hat noch keine andere Rennserie geschafft, mehr geht nicht“, sagt der Oldenburger.

Wenn am Samstag neben den Privatiers Fahrer-Legenden wie „König“ Klaus Ludwig und Kurt Thiim zum ersten von zwei Rennen am Wochenende starten, hat sich die Arbeit gelohnt. Der Weg dahin war steinig. „Die Formel 1 stellt an ihre Rahmenserien hohe Ansprüche – in Coronazeiten noch mehr“, so Hatscher. „Aber jetzt wo alles läuft, freue ich mich einfach einfach nur noch aufs Wochenende – für uns ist das legendär.“

Veranstaltet die Rennserie „Tourenwagen Legenden“ : Unternehmer und Rennfahrer Jörg Hatscher. BILD: Intax

„Tourenwagen Legenden“

„Tourenwagen Legenden“ ist die Rennserie für Tourenwagen der 80er und 90er. Zum Teilnehmerfeld gehören Autorennfahrer wie Klaus Ludwig, der Däne Kurt Thiim oder Jörg van Ommen.

Klaus Ludwig („König Ludwig“) fährt für Intax. Er gilt als Deutschlands erfolgreichster Tourenwagenfahrer: 3 x Meister in der DTM, 2 x Meister in der DRM, 3 x Sieger 24h-Rennen Le Mans und 3 x Sieger 24h-Rennen Nürburgring.

tourenwagen-legenden.de

Hier geht es zum kompletten Bericht auf NWZ-online.de:
https://www.nwzonline.de/plus-oldenburg-stadt/tourenwagenlegenden-auf-nuerburgring-joerg-hatscher-aus-oldenburg-startet-gemeinsam-mit-formel-1_a_50,10,718981351.html



Clubsport-Slalom

MSCO Clubsport-Slalom am 20. September 2020 in Oldenburg auf dem Gelände der Agravis am Stau … in Kürze alles Wichtige auch auf unserer Seite http://slalom-weekend.de/

Gerne teilen – 2 Clubslalom‘s an einem Tag mit entsprechenden Hygiene-Konzept

Wichtig: Unbedingt die Corona-Selbstauskunft beachten

Sie hat leider den Kampf verloren …

Liebe Club-Mitglieder und Freunde des MSCO,
leider ist gestern am 11. August 2020 unser langjähriges Club-Mitglied
Elke Westerholt verstorben
Wir sind in Gedanken bei Uwe,
sowie der gesamten Familie und wünschen allen viel Kraft für die nächste Zeit.

Hallo liebe Club-Mitglieder,

ja den MSCO gibt es noch und der Vorstand hofft, dass ihr alle nach wie vor gesund seid und bleibt.

Nach der jetzt zweiten und abstandsgeregelten Vorstandssitzung, möchten wir euch auch über einige Themen informieren.

  1. Wir starten ab morgen, den 08. Juli 2020, wieder vorsichtig mit unseren Clubabenden, aber unter Berücksichtigung der geltenden Kontaktbeschränkungen und Hygienevorschriften. Das heißt,
    betreten des Vereinsheims nur mit Maske und Sitzordnung nur mit Abstand (max. 18 Pers – 20 Pers.).
    Für die Einhaltung ist unser Clubwirt zuständig und wir sollten uns nach seinen Vorgaben richten.
  2. Leider müssen wir euch hiermit auch schon darüber in Kenntnis setzen, dass es 2020 keine Grillfete in Margas Garten geben wird.
     
  3. Der Vorstand möchte trotz der ganzen Beschränkungen aber versuchen, mit dem Orga-Team-Slalom noch dieses Jahr einen kleinen Slalom, auf dem Gelände der Agravis in Oldenburg, wie letztes Jahr
    durchzuführen. Unser Sportleiter Winfried Krümpelmann, sowie unser Orga-Team (Tim Fasting und Jens Hainke) sind gerade dabei, die entsprechenden Vorschriften abzuarbeiten bzw. versuchen
    umzusetzen.
    Der Termin ist für den 20. September 2020 geplant und wir würden uns freuen, wenn sich ein paar Mitglieder finden, die an der Strecke als Posten dabei sind.

Mit sportlichen Grüßen der gesamte Vorstand

Vielleicht hat ja jemand Interesse.

Unser Club-Mitglied Christian Schoch, hat etwas für Oldtimerfahrer ausgehandelt und wir stellen es hier für Interessierte rein. Mit dem Oldtimer für kleines Geld ein paar Runden in Meppen auf dem Gelände des Fun Parks drehen.

Ich habe mit Max vereinbart, dass er auch mal einen Slot ( 20 min +-) öffnet, damit Oldtimer Fahrer mal auf die Strecke können . Nur um mal das Fahrgefühl zu erleben. Wer das ganze Wochenende fahren will, muss sich richtig anmelden und bezahlen. Für den kleinen Slot sollten 20€ +- reichen ( kommt etwas drauf an, wieviel mitmachen) .
Ich würde den Slot Sonntag Mittag vorschlagen. Wer Oldi Slot will kann sich auch bei mir über WhatsApp melden. 


Anmeldung über MSCO-WhatsApp 04419250881

LG
Christian

Hier das pdf. zum download: Einladung in den Fun-Park Meppen