RALLYE  Im Namen Anton Günthers unterwegs – 86 Teams gestartet
Beginn in der Fußgängerzone kommt gut an. Eine Tour von 160 Kilometern wurden von den Oldtimern gefahren.
VON HEINZ ARNDT

OLDENBURG – So kennt man es vom Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO): Auch die elfte Oldtimer-Classic-Rallye „Graf Anton Günther“ verlief ohne größere Probleme. Am Ende freuten sich Teilnehmer und Veranstalter gleichermaßen beim Spargelessen im festlichen Rahmen und bei der anschließenden Siegerehrung im Nutzfahrzeugzentrum Rosier über die gelungene Veranstaltung.

Mit 86 Fahrzeugen aus Deutschland, den Niederlanden und sogar aus Schottland wurde eine neue Rekordbeteiligung verzeichnet. „Dieses phänomenale Nennungsergebnis bestätigt uns, dass wir mit dieser Veranstaltung richtig liegen“, erläuterte MSCO-Vorsitzender Dieter Sommer.

Zum Gelingen dieser Oldtimer-Rallye hat nach den Angaben zahlreicher Stamm-Teilnehmer die Verlegung des offiziellen Starts in die Fußgängerzone beigetragen. Nach dem Vorstart auf dem Gelände des Nutzfahrzeugzentrums Rosier an der Bremer Heerstraße wurden die 86 Teams offiziell am Lefferseck auf die rund 160 Kilometer lange Strecke über Krusenbusch, Kirchhatten, Sandhatten, Ostrittrum, Dötlingen, Wildeshausen, Aschenstedt, Brettorf, Dingstede und Altmoorhausen geschickt. Oldtimer-Experte Jörg Schwarz stellte der stattlichen Zuschauerschar die historischen Fahrzeuge vor und hatte auch so manche Anekdote zu einzelnen Fahrzeugen zur Hand.

„Die teilnehmenden Fahrzeuge waren besser denn je. Da waren eine ganze Reihe von Schmuckstücken dabei“, freute sich Dieter Sommer. Bei dieser Ausfahrt stand der touristische Charakter im Vordergrund, auf Bestzeitwertungen und Höchstgeschwindigkeitsmessungen wurde verzichtet. Lediglich ein Team musste mit Motorschaden aufgeben, alle anderen Fahrzeuge kamen im Ziel beim Nutzfahrzeugzentrum Rosier an.

Es siegten am Ende in der Gesamtwertung Hans Lehr und Gert Albers (Kirchlinteln /Hamburg) mit einem MG B, Baujahr 1967, vor Thomas Rosier und Reza Khorasantchi (Oldenburg/Bad Zwischenahn) mit einem Mercedes Benz 300 SL SR, Baujahr 1957, und Bärbel und Georg Rolfes (Vechta) mit einem VW Porsche 914, Baujahr 1973. Einen Sonderpreis gab es u.a. für Richard Stenzenberger und Stefan Kuhlmann (Bad Zwischenahn), die mit einem Ford A, Baujahr 1929, das älteste Fahrzeug stellten.

Diesen Artikel lieferte Ihnen NWZ-online.de.

Eine Antwort auf „“

Kommentare sind geschlossen.