Oldtimerkennzeichen jetzt auch als Saisonkennzeichen

Interssant für viele Odtimerbesitzer und ganz aktuell:

Oldtimerkennzeichen können nun auch als Saisonkennzeichen zugeteilt werden. Diese Regelung wurde am 10.02.2017 vom Deutschen Bundesrat in letzter Instanz verabschiedet. In der 953. Sitzung des Bundesrats beschloss dieser die in Drucksache 770/16 vorgeschlagene Dritte Verordnung zur Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung und anderer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften. In der schwerpunktmäßig auf die internetbasierte Zulassungsform eingehenden Verordnung wird u. a. auf die Möglichkeit hingewiesen, dass Oldtimer mit H-Kennzeichen auch Anspruch auf ein Saisonkennzeichen haben.

Der Gesetzgeber geht in diesem Rahmen davon aus, dass die Möglichkeit des Saisonkennzeichens von Oldtimerfahrern stark genutzt werden wird und dass sich die Steuereinnahmen aufgrund dessen verringern werden.

Im Rahmen der Anhörung zu dieser Änderungsverordnung hatte sich der Verband der Automobilindustrie (VDA) weiterhin dafür eingesetzt, die Neuregelung für die Kurzzeitkennzeichen zu überdenken. Diese sieht u. a. vor, dass als Voraussetzung für die Erteilung eines Kurzzeitkennzeichens eine gültige HU nach § 29 StVZO nachgewiesen werden muss. Diesem Vorschlag wurde vom Gesetzgeber nicht entsprochen.

Quelle: VDA Verband der Automobilindustrie, Berlin

Hier die direkte Vorgabe der Verordnung: Bundesratsbeschluss Drucksache 770/16

Neuer Vorsitzender gewählt (NWZ vom 17.01.2015)

Abstimmung beim Motor-Sport-Club Oldenburg (Korrektur am Ende in Rot!)

Auf Heino Klostermann folgt nun Jörg Schwarz. Mitglieder wurden für teils 50-jährige Treue ausgezeichnet.

von Heinz Arndt

Etzhorn Der Motor – Sport – Club Oldenburg (MSCO) hat einen neuen Vorsitzenden: Auf der Jahreshauptversammlung im Restaurant „Etzhorner Krug“ kandidierte Heino Klostermann (68) nach zehnjähriger Amtszeit nicht mehr für den Posten des Vorsitzenden. Der bisherige zweite Vorsitzende Jörg Schwarz (57) wurde von den 95 anwesenden Mitgliedern zu seinem Nachfolger gewählt.

Vereinskarriere

Heino Klostermann gehört dem MSCO seit 47 Jahren an; davon war er 37 Jahre im Vorstand. Fünf Jahre hatte er den Posten des zweiten Vorsitzenden inne und zehn Jahre führte er den Verein als erster Vorsitzender. In seiner Laudatio hob Claus Marinesse, zweiter Vorsitzender des ADAC Weser-Ems, die Klostermanns Verdienste von Heino als Automobilsportler und Vorstandsmitglied um den MSCO hervor. Dabei erinnerte er unter anderem an Klostermanns Idee zum City Grand Prix im Rahmen der Oldenburger Oldtimer-Tage.

Heino Klostermann begründete seinen Verzicht auf eine erneute Kandidatur damit, dass er sich zuletzt in seinem Amt nicht – wie von ihm erhofft – vom Vorstand unterstützt sah. Er kündigte aber auch an, dass er dem Vorstand weiter mit Rat und Tat zur Verfügung stünde. Künftig möchte er sich wieder verstärkt an Oldtimer-Rallyes beteiligen. Der Vorstand des MSCO verlieh ihm nicht nur die Ehrennadel mit Brillanten (die höchste Auszeichnung des Vereins), sondern ernannte ihn auch zum Ehrenvorsitzenden. Die Mitglieder des MSCO dankten Heino Klostermann mit lang anhaltenden Beifall für sein großes Engagement.

Der neue Vorsitzende, Jörg Schwarz, kündigte an, in Zusammenarbeit mit den weiteren Vorstandsmitgliedern neue Ideen einzubringen; insbesondere solle der Verein für junge Leute interessanter gestaltet werden.

Jörn Klar wurde zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt, der zudem das Amt des Verkehrsreferenten weiter in Personalunion ausüben wird. Für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen zweiten Sportwart Dr. Helge von Kiedrowski wurde Gustav-Eugen Frerichs gewählt. Aus beruflichen Gründen schied Pressereferent Daniel Mach aus.

Zu seinem Nachfolger wurde Axel Sieling gewählt. Für Frerichs fungiert Winfried Krümpelmann künftig als Beisitzer. Wiedergewählt wurden Schatzmeister Günther Büsing, Sportleiter Tim Fasting und Sportausschussmitglied Andre Klostermann.

Auch Ehrungen standen auf dem Programm: Zu Ehrenmitgliedern ernannt wurden Hermann Dittmann, Albert Keppel und Rolf Kühne. Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft wurden Walter Adams und Wolf-Dieter Feuerlein ausgezeichnet und für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Marlis Bornkeßel, Thorsten Glodek, Dr. Hans Kruse, Harald Schoknecht und Gerd-Uwe Westerholt. Die Ehrennadel in Bronze erhielten: Marlene Adams, Maek Giesbrecht, Heike Klar, Inge Klostermann und Elke Eickhoff-Kohlrenken. Als Clubmeister geehrt wurden: Oldtimer Rallye Nils Krümpelmann; Slalom National Niklas Kreienkamp; Slalom International Jens Hainke; Rennsport Wagen national Christoph Meyer; Trial Motorrad Walter Adams; Kartrennen Felix Scholz; Rennsport Wagen international Marc Giesbrecht sowie Nutzfahrzeug Fahrsicherheitsturnier Norbert Behrens.

Medaille vom ADAC

Im Club-Wertungs-Wettbewerb rückten Hilmar Pape in die 3000er-Gruppe und Eberhard Beutler in die 1000er-Gruppe. Mit Medaillen wurden im Club-Wertungs- Wettbewerb geehrt: Gold: Jürgen Weiner; Silber: Dr. Hans Kruse, Oliver Kiphardt; Peter Döhren, Axel Sieling, Johann Jeske, Elke Westerholt, Gerd Wichmann und Bronze: Norbert Behrens, Adelbert Dörfler, Herwig Pluskat, Jan Niklas Krümpelmann, Lara Kiphardt, Ole Kiphardt und Fabian Klostermann. Marga Frölje ist für ihren ehrenamtlichen Einsatz mit der Ewald-Kroth-Medaille in Silber, verliehen vom ADAC, ausgezeichnet worden.

Hier geht es zum Artikel von nwzonline.de

Korrektur des Artikels der NWZ: vermutlich ist durch Weitergabe einer falschen Liste, im Artikel der NWZ leider ein Fehler veröffentlich worden, Clubmeister bei der Oldtimer Rallye  wurden Jörg und Anni Frenzel.

Es gibt Ideen die sollte man einfach stoppen!

Wie das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur meldet, wird derzeit an einem Gesetz für Kurzzeitkennzeichen (04-Nummern) gearbeitet, wonach zukünftig nur noch Kennzeichen für Fahrzeuge mit gültiger Hauptuntersuchung herausgegeben werden dürfen. Das erschwert den Fahrzeugkauf von abgemeldeten Fahrzeuge erheblich. Besonders Privatleute werden hier benachteiligt, Probe- und Überführungsfahrten werden deutlich erschwert bzw. unmöglich. Interessant ist, daß dieser Bereich bisher nicht zu einer statistisch erfaßbaren Unfallhäufigkeit geführt hat.
Wie sagte schon Herbert Wehner (SPD): Das Parlament ist mal voller mal leerer aber immer voller Lehrer.

Es gibt eine Petition gegen diesen Unfug. Wer ebenfalls unterschreiben will, geht bitte auf:

https://www.openpetition.de/petition/online/kurzzeitkennzeichen-weiterhin-ohne-tuev-und-au?utm_source=SendBlaster&utm_medium=email&utm_term=petition&utm_content=petition&utm_campaign=petition

Motorsportfreunde bieten Spaß mit Geländewagen (NWZ vom 16.10.2014)

Interessierte können sich melden
von Heinz Arndt

Pressesprecher Daniel Mach erklärt: „Der MSCO möchte mit seinem Wirken verstärkt zur Verkehrssicherheit beitragen.“ So sind unter anderem Besuche von Offroadkursen in Lüneburg, gemeinsame Touren und Geländetraining vorgesehen.

Highlight beim Lkw-Fahrsicherheitsturnier „KRONE Lang-Lkw B-Double“

Vielen Dank an die Firma Krone, für die Präsentation an diesem Wochenende, auf unserem Fahrsicherheitsturnier, am 04. und 05. Mai 2013.

Mit dem B-Double zeigt Krone eine Alternative zur Dolly- sowie Tandem-Variante beim 25,25 m Lang-LKW. Bei diesem Konzept setzt Krone auf zwei miteinander gekoppelte Sattelanhänger, wobei der vordere Sattelanhänger mit einem verschiebbaren, hydraulisch zwangsgelenkten 2-Achs-Aggregat ausgerüstet ist. Das Chassis kann über die Zugmaschine ein- bzw. ausgeschoben werden; arretiert wird das System durch pneumatisch angetriebene Verriegelungsbolzen. Am hinteren Chassisausschub ist eine Sattelkupplung zur Aufnahme eines zweiten Standard-Sattelanhängers montiert. Aufbauseitig verfügt der spezielle 2-Achs-Sattel über vier Container-Verriegelungen zur Aufnahme von Wechselbrücken bis 7820 mm Länge.
Krone_B-Double_low_res_3Der Vorteil des B-Double-Prinzips: Es werden neben dem ausziehbaren 2-Achs-Sattel keine weiteren Sonderanfertigungen benötigt, Wechseleinheit und angehängter Sattelanhänger sind Standardkomponenten. Darüber hinaus kann die Zugmaschine sowohl den 2-Achs-Sattel mit Wechseleinheit als auch den Standard-Sat-tel unabhängig voneinander transportieren. Dank des unterschiebbaren Aggregates kann der nach hinten über die Wechseleinheit hinaus stehende Bereich des Chassis samt darauf montierter Kupplung nach vorn verschoben werden und so auch der Wechselbehälter heckbündig an die Rampe gefahren werden.

„Als verantwortungsbewusster Hersteller von Nutzfahrzeugen sind wird dazu verpflichtet, uns heute schon mit Transportlösungen von morgen oder übermorgen auseinanderzusetzen“, betonte Dr. Frank Albers, Leiter Verrieb National und Marketing. „Deshalb arbeiten wir weiter an dem Konzept des Lang-LKW und zeigen mit dem B-Double eine effektive Alternative auf.“