Oldenburger Rallyefahrer legt den nächsten Gang ein (NWZ vom 02.03.2017)

Wieder vereint: Michael Wenzel (links) und Christian Riedemann im Cockpit des Peugeot 208 T16

Bild: TEAM PEUGEOT ROMO
Deutsche Meisterschaft Rallyesport

Oldenburger Rallyefahrer legt den nächsten Gang ein

Oldenburg Ein gebrochener Schaltzug kostete Christian Riedemann und seiner Co-Pilotin Lara Vanneste im vergangenen Jahr womöglich die Deutsche Meisterschaft im Rallyesport. Auf Platz zwei liegend konnte das Duo ausgerechnet im letzten Rennen nicht mehr weiterfahren, Fabian Kreim und Frank Christian (Skoda Auto Deutschland) sicherten sich den Titel.

Nun geht der in Oldenburg geborene und für die aktuelle Wahl zum Sportler des Jahres nominierte Riedemann wieder mit hohen Zielen an den Start, wenn die deutsche Meisterschaft an diesem Freitag und Samstag rund um St. Wendel (Saarland) wieder Fahrt aufnimmt. „Vor einem Jahr haben wir bei der Saarland-Pfalz-Rallye mit einem komplett neuen Team und trotz widrigster Bedingungen die erste Gesamtbestzeit eingefahren“, blickt der in Kirchdorf (Landkreis Diepholz) lebende Riedemann auf den verschneiten Auftakt zurück.

In diesem Jahr soll es nicht nur dabei bleiben: „Diesmal sind die Bedingungen berechenbarer und unser Team eingespielter. Daher stecken wir unsere Ziele auch höher. Wir wollen mehr als eine Bestzeit setzen und am Ende auch möglichst weit oben auf dem Podium stehen“, hofft Riedemann, der trotz der neuen Heimat weiter für den Motor-Sport-Club Oldenburg fährt.

Eine signifikante Änderung gibt es im ansonsten gut abgestimmten Team Peugeot Romo trotzdem: Mit Michael Wenzel wird ein neuer, alter Co-Pilot statt Vanneste auf dem Beifahrersitz platz nehmen. Wenzel saß bereits vor Vanneste (2012-2016) neben Riedemann im Cockpit des 280-PS-leistenden Peugeot 208 T16. „Mit Christian und Peugeot um den DRM-Titel zu kämpfen, das allein ist schon ein Traum für mich“, sagt Wenzel.

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