Oldtimer-Rennen mit Tempo 26 (NWZ vom 11.05.2012)

City Grand Prix 125 Autos am Start

Hochbetrieb: In der Bergstraße verfolgten zahlreiche Zuschauer den City Grand Prix. BILD: Hauke-Christian Dittrich

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Oldenburg – Eigentlich ist Oldenburg ja eine Fahrradstadt. An diesem Wochenende ist sie aber auch Autostadt. Und zwar die Stadt der ganz besonderen Fahrzeugraritäten. 125 frisch polierte Oldtimer (der älteste ein De Dion von 1900) rollten am Freitagabend vor das Schloss. Rollce Royce, Porsche, Mercedes – aber auch einstige Butter-und-Brot-Autos wie VW Bulli, VW Scirocco oder Ente waren beim 6. City Grand Prix am Start.

Gestaffelt nach Baujahr ging es um 19.30 Uhr auf die Startrampe am Rathaus. Und dann donnerten die Oldtimer durch die gesperrte Fußgängerzone und zurück über den Paradewall. „Hier geht es nicht wie bei anderen Rennen um die schnellste Zeit, sondern um die am genauesten getroffene Durchschnittsgeschwindigkeit“, erklärt MSCO-Vorsitzender Heino Klostermann. Mehrere Messpunkte entlang der Strecke zeigten, wie genau die Fahrer sich an das vorgegeben Tempo von durchschnittlich 26 km/h hielten. Deshalb war neben einem sensiblen Gasfuß ein guter Beifahrer mit Stoppuhr Voraussetzung für einen vorderen Platz. „So ein Wettbewerb ist Teamarbeit“, sagt Moderator Jörg Schwarz vom MSCO. Zwei Wertungsläufe vor mehreren tausend Besuchern absolvierten die Teams (die Sieger standen erst nach Redaktionsschluss fest).

Das Wochenende der Traumautos wird heute und morgen fortgesetzt. Die 18. Graf-Anton-Günther-Rallye startet an diesem Sonnabend ab 9 Uhr auf dem Schlossplatz. 160 Kilometer geht es dann in gemütlichem Tempo durch das Oldenburger Land.

Eine Premiere haben die Veranstalter für den Sonntag vorbereitet. Zum 1. Concours D’Elegance werden 20 perfekt restaurierte und sehr wertvolle Oldtimer auf dem Schlossplatz vorfahren (11 bis 14 Uhr). Dazu gibt es einen Jazz-Frühschoppen.

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