Keine Sektdusche für den Tagesbesten (Osnabrücker Zeitung vom 15. Juli 2011)

Frank Lohmann fährt mit seinem Polo zum Klassensieg beim Rennslalom des AC Bramsche

Bramsche/Ahlhorn. Eine 2100 Meter lange Rennslalomstrecke hat der Automobil-Club (AC) Bramsche in Zusammenarbeit mit dem MSC Oldenburg für einen Vergleich auf dem Fliegerhorst Ahlhorn vorbereitet. Der Begriff „Rennslalom“ bezeichne eine besonders schnelle und anspruchsvolle Variante des Automobilslaloms – sozusagen die Erste Bundesliga –, teilt der AC mit. 75 Fahrer aus ganz Deutschland ermittelten die Besten in ihren Klassen.

Den Tagessieg holte der Bielefelder Lars Heisel beim Rennslalom des AC Bramsche und des MSC Oldenburg auf dem Fliegerhorst in Ahlhorn. Foto: AC Bramsche

 

 

 

 

 

Für den Wettbewerb sind die Fahrzeuge in unterschiedliche Hubraum- und Leistungsgewichtklassen eingeteilt. Zur Wertung für die Rennslalommeisterschaft werden diese in sechs Divisionen zusammengefasst. Sieger der Division eins wurde Björn Toppel aus Lahstedt, Division zwei ging an Erich Budde aus Warstein. Mike Röder aus Fürth gewann nicht nur die Division drei, sondern damit auch die Gesamtwertung der Deutschen Rennslalommeisterschaft 2011. Die Division 4 war nicht besetzt.

Die Divisionen fünf und sechs bestehen aus Renntourenwagen und sahen Mario Fuchs aus Grafschaft/Eifel beziehungsweise Werner Euringer (Ottenbach/Württemberg) als Sieger.

Als Tagesgesamtsieger erhielt Lars Heisel nicht nur den Siegerkranz, sondern auch eine Magnumflasche Sekt. Die nahm der Bielefelder jedoch entgegen den bekannten Gepflogenheiten verschlossen mit ins heimische Ostwestfalen.

Einen Erfolg feierten auch die Fahrer des AC Bramsche: Frank Lohmann begann im Vorlauf mit Platz zwei in seiner Klasse und feierte dann im Finale den Klassensieg auf VW Polo. Angesichts der starken Konkurrenz waren Daniel und Wilfried Böhmann auf Peugeot 205 mit ihren Plätzen fünf und sechs zufrieden.