Archiv für Juni, 2010

Der MSCO trauert um seinen langjährigen Sportleiter Wilfried Fasting

Montag, 28. Juni 2010

Der MSCO trauert um seinen

langjährigen

Sportleiter Wilfried Fasting


MSC Ol 066

Trauer um Wilfried Fasting: Nach langer schwerer Krankheit ist das langjährige Mitglied des ADAC-Vorstandsrats und des Motorsportclubs Oldenburg im Alter von 62 Jahren am vergangenen Sonnabend verstorben. Der ADAC verdankt Fasting die positive Entwicklung des Clubs in Weser-Ems. Außerdem war er seit 2004 Beauftragter für den Automobil-Slalom. Seine Verdienste wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt.

Fasting war zudem mehr als 46 Jahre Mitglied des Motorsportclubs Oldenburg, dessen Farben er bei vielen Autorennen vertrat. Seit 1974 gehörte er dem Vorstand an, seit 1990 engagierte er sich als Sportleiter. Als Rennleiter und Sportkommissar war Wilfried Fasting auf vielen Veranstaltungen ein anerkannter Fachmann. Der ADAC hat seine Verdienste mit dem Goldenen Sportabzeichen mit Brillanten gewürdigt.

Die Trauerandacht zum Abschied von Wilfried Fasting beginnt am Donnerstag, 17. Juni, um 13 Uhr im Bestattungshaus Speckmann, Brandenburger Straße 4.

Hier geht es zum Kondolenzbuch von Wilfried Fasting

Lkw-Fahrerwettbewerb in Ahlhorn (NWZ vom 28.06.2010)

Montag, 28. Juni 2010

Lkw-Fahrerwettbewerb in Ahlhorn

Lkw-Ahlhorn-NWZ-28.06.1036 Trucker stellten beim Lkw-Fahrerwettbewerb von ADAC und der Firma Scania auf dem Flugplatz Ahlhorn ihr Können unter Beweis. Es war die 7. und vorletzte Regionalausscheidung vor dem deutschen Finale am 24. Juli 2010 auf dem Nürburgring. Jüngste Teilnehmerin in Ahlhorn war die 18-jährige Anna Maihoff aus Delmenhorst Bilder: Stefan Idel

Sie landete am Ende auf einem achtbaren 27. Platz. Den Regionalentscheid gewann Marcus Paetz aus Bremerhaven. Er setzte sich mit 188 Punkten von Heine Krauel (Buxtehude) und Torsten Plaul (Wttenberge) durch. Alle Drei treten am 24. Juli beim Bundeswettbewerb auf dem Nürburgring an. Bundesweit haben sich mehr als 3000 Fahrerinnen und Fahrer beworben; 300 haben sich qualifiziert. An Stationen in Ahlhorn geht es nicht um PS und Schnelligkeit, sondern vor allem um Perfektion und Professionalität, um Sicherheit und Fahrer-Fitness.

Hier gibt es eine kleine Fotoserie dank der NWZ

Trauer um Wilfried Fasting (NWZ vom 15.06.2010)

Dienstag, 15. Juni 2010

Trauer um Wilfried Fasting

W.Fasting

Verstorben: Wilfried Fasting. BILD: Privat
hus

Oldenburg – Trauer um Wilfried Fasting: Nach langer schwerer Krankheit ist das langjährige Mitglied des ADAC-Vorstandsrats und des Motorsportclubs Oldenburg im Alter von 62 Jahren am vergangenen Sonnabend verstorben. Der ADAC verdankt Fasting die positive Entwicklung des Clubs in Weser-Ems. Außerdem war er seit 2004 Beauftragter für den Automobil-Slalom. Seine Verdienste wurden mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt.

Fasting war zudem mehr als 46 Jahre Mitglied des Motorsportclubs Oldenburg, dessen Farben er bei vielen Autorennen vertrat. Seit 1974 gehörte er dem Vorstand an, seit 1990 engagierte er sich als Sportleiter. Als Rennleiter und Sportkommissar war Wilfried Fasting auf vielen Veranstaltungen ein anerkannter Fachmann. Der ADAC hat seine Verdienste mit dem Goldenen Sportabzeichen mit Brillanten gewürdigt.

Die Trauerandacht zum Abschied von Wilfried Fasting beginnt am Donnerstag, 17. Juni, um 13 Uhr im Bestattungshaus Speckmann, Brandenburger Straße 4.

Fahrendes Museum rollt durch die Stadt (NWZ vom 25.05.2010)

Montag, 14. Juni 2010

Fahrendes Museum rollt durch die Stadt
City Grand Prix 125 historische Autos am Start – 12 000 begeisterte Zuschauer

OldtimerGP2505

Motorsport hautnah: So wie dieser GSM Delta Dart von 1961 gingen die Teilnehmer im voll besetzten Fahrerlager am Prinzenpalais an den Start. BILD: Torsten von Reeken

Der Umzug zum Prinzenpalais hat sich gelohnt. Im nächsten Jahr soll es wieder einen City Grand Prix geben.

von Jasper Rittner

Oldenburg – Rennen für alte wie neue Autos gibt es viele in Deutschland – dieses ist einmalig. „Wir sind stolz und begeistert, was sich hier entwickelt hat“, sagt Mit-Organisator Helmut Jordan. Aus ganz Deutschland und aus Schweden waren Oldtimer-Besitzer angereist, um das einzige Rennen durch eine deutsche Fußgängerzone aus der Fahrerperspektive zu erleben.

Wobei Rennen eigentlich die falsche Bezeichnung ist. Beim City Grand Prix handelt es sich um eine Gleichmäßigkeitsprüfung. Im Schnitt müssen die Fahrer möglichst genau an Tempo 28 herankommen. Und in Teilen der Fußgängerzone galt ein Tempolimit von 13 km/h. Wer gewinnen will, braucht also eine Stoppuhr, einen guten Beifahrer und einen sensiblen Gasfuß. Denn: Für jede Abweichung von den vorgegebenen Sektorzeiten gibt es Strafpunkte.

Für die meisten der rund 12 000 Besucher war das Reglement jedoch Nebensache. „Die Atmosphäre hier im Fahrerlager ist einfach toll“, schwärmt Besucherin Andrea Meyer. Live-Musik, Stände mit leckerem Essen und rundherum 125 blitzblank polierte Autoträume zum Bestaunen – die Mischung kam an. Und das trotz des zeitgleichen Champions-League-Finales.

Die Restaurants am Marktplatz waren rappelvoll belegt. Und manch einer postierte sich mit Tisch und Campingstühlen zum Abendpicknick entlang der Strecke.

Am meisten los war aber im Fahrerlager. Die Parkplätze von vier Behörden- bzw. Landeseinrichtungen hinterm Prinzenpalais wurden für ein paar Stunden zu einem rollenden Museum. „Nächstes Jahr würden wir das gern wieder hier machen“, sagt Jordan, der die Veranstaltung mit dem Motorsportclub Oldenburg und dem Autohaus Rosier organisiert hat. Mehr als 100 Helfer vom MSCO und THW sorgten hinter den Kulissen und Absperrungen für einen reibungslosen Ablauf. Dazu kam eine optimale Abstimmung mit der Polizei. Keine Beule und kein Raser in der Radar überwachten Fußgängerzone – das zeigte die gute Disziplin der Fahrer.

Kein Wunder, bei den automobilen Raritäten, die z.T. am Start waren. Mehrere Bugattis, ein Bentley Rennsportwagen aus den 1920er Jahren, dazu jede Menge wertvolle Porsche und Mercedes aus der Nachkriegszeit. Gleichwohl war in Oldenburg nicht nur die PS-Luxusklasse am Start. Hier ein Lada, da eine Ente, dann wieder ein Fiat 500. Neue Autos gab es übrigens auch: Die Einführungsrunde führten das Elektroauto E3 von der EWE und der neue Mercedes SLS Flügeltürer an. Aber die waren am Sonnabend dann doch nur Beiwerk…