Mit Zwischengas und Winkern in der Fußgängerzone (NWZ vom 25.05.2010)

Mit Zwischengas und Winkern in der Fußgängerzone
City Grand Prix Für NWZ-Team reicht es nur zu einem hinteren Platz – Tolle Stimmung an der Strecke

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Wir geben Gas, wir haben Spaß: In die Gaststraße war nur Tempo 13 erlaubt – sonst drohte der Radar-Blitz. BiLD: von Reeken

Die NWZ? war mit einem Opel P 2000 am Start. Für uns war der Spaß wichtiger als eine vorderere Platzierung.

von Jasper Rittner

Oldenburg – Links ein unbezahlbar teurer Bugatti, rechts ein perfekt restaurierter BMW von 1938 – und wir in der Mitte. Mit einem alten Opel. Der Startplatz beim City Grand Prix kann sich also sehen lassen.

Aber mit Glück oder Zufall hat unsere Position gegenüber der Startrampe nicht viel zu tun. Die Autos werden nach Alter platziert. Baujahr 1936 bedeutet Startnummer zehn und jede Menge neugierige Blicke. Denn dass es sich bei der schneeweißen Karosse um einen Opel handelt, erkennen nur echte Experten auf einen Blick.

Auf jeden Fall fallen wir auf mit unserem 23-PS-Gefährt. Porsche oder Mercedes gibt es hingegen dutzendweise.

Viele Beifahrer haben Stoppuhren dabei, einige sogar mehrere. Wer auf der Oldenburger Grand-Prix-Strecke siegen will, muss möglichst exakt die Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h einhalten. Und er darf an einigen Sektoren auch nicht zu schnell sein. “In der Gaststraße steht ein Radar, dort ist nur Tempo 13 erlaubt”, ermahnt uns der MSCO-Vorsitzende Heino Klostermann.

Für uns  und unseren beim Wardenburger Gasthaus “Zum Tüdick” geliehenen Opel ist aber dabei sein alles. “Hauptsache nicht Letzter werden”, meint unser Fahrer, NWZ -Anzeigenverkaufsleiter Torsten Hillje. Dann geht es los. Wir stoppen mit unseren Handy-Uhren die Zeit. Was nicht sonderlich gut funktioniert. Also einfach immer hinter dem Vordermann her.

Sofort tut sich eine Lücke auf. Der Bugatti hat nur einmal beschleunigt. Am Kasinoplatz ist eine Zeitnahme, dort haben wir ihn wieder. Und dann geht es an voll besetzten Lokalen und winkenden Menschen vorbei durch die Fußgängerzone. Wir werden besonders bejubelt. Denn unser Opel hat noch Winker (neben nachgerüsteten Blinkern). Und die sehen eingeschaltet ziemlich lustig aus.

Auf dem Wall können wir kurz Gas geben. Dann geht es gleich wieder auf die nächste Runde. 30 Sekunden zu schnell, zeigt das Handy von Großkundenberater Oliver Busche an, Anzeigenchef Bodo Bauer sieht uns hingegen genau in der Zeit. Und Hillje hat genug zu tun mit Zwischengas und der hakeligen Schaltung. Nach der dritten Runde geht´s zurück ins Fahrerlager. Später folgt der zweite Wertungslauf.

Und wir sind zufrieden: 107. von 125 Teilnehmern, Platz acht bei den Vorkriegsfahrzeugen  und sogar noch vor einem Bugatti.

Oldtimer übernehmen Straßen (NWZ vom 22.05.2010)

City Grand Prix Ab 16 Uhr Straßen und Plätze gesperrt

oldenburg – An diesem Sonnabend rollen zum City Grand Prix in der langen Nacht der Oldtimer 120 historische Fahrzeuge durch die Stadt. Dafür werden etliche Straßen und Parkplätze gesperrt  und zwar folgende:

Ab 16 Uhr darf auf den Parkplätzen am Schloßßplatz und am Kasinoplatz nicht mehr geparkt werden.

Ab 18.30 Uhr wird der Schloßwall zur Einbahnstraße. Zwischen Roonstraße und Elisabethstraße ist er nur noch in Richtung Amalienbrücke befahrbar. Die Gegenrichtung bleibt bis Ende des Rennens komplett gesperrt. Das gilt auch für den Busverkehr und für Radfahrer. Besucher des Grand Prix können z.B. das Kaufhof-Parkhaus benutzen. Aus dem Stadtsüden ist die Anfahrt aber nur über Festungsgraben und Amalienstraße möglich.

Ab 19.15 Uhr starten die Oldtimer am Prinzenpalais. Über den Paradewall geht es vorbei am Schloss und am Rathaus entlang zur Gaststraße. In der Fußgängerzone gilt für die Autos Tempo 20. Auf dem Schloßwall geht es dann zurück. In zwei Wertungsläufen fahren die Teilnehmer jeweils drei Runden.

Ab etwa 23.30 Uhr werden nach Ende des Rennens die Sperrungen wieder aufgehoben. Die Siegerehrung ist für 23.45 Uhr am Prinzenpalais geplant.

Falls sich das Rennen verzögert, verschiebt sich der Zeitplan nach hinten.

NWZ gibt Gas (NWZ vom 22.05.2010)

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Ein Platz unter den ersten zehn ist dem NWZ? -Team beim Oldenburger City Grand Prix an diesem Sonnabend schon mal sicher. Denn: In der Kategorie 1, Vorkriegsautos, sind nur neun Wagen am Start. Ohnehin hat das Team aus Anzeigenabteilung und Redaktion mit Torsten Hillje, Oliver Busche, Bodo Bauer und Jasper Rittner nur olympische Ambitionen – dabei sein ist alles. Wir verzichten also auf Stoppuhren und Bordcomputer. Der Opel P4 von 1936 wird ausschließlich nach Tachoanzeige und Gefühl durch die Oldenburger Fußgängerzone gesteuert. In der Hoffnung, dabei halbwegs bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h zu landen. 120 Oldtimer sind beim City Grand Prix ab kurz nach 19 Uhr am Start. Es gewinnt, wer möglichst genau mit Tempo 28 durch die Gassen fährt.

Oldtimer machen Station auf Gut Wahnbek (NWZ vom 20.05.2010)

Oldtimer machen Station auf Gut Wahnbek
Veranstaltung „Graf-Anton-Günther“-Rallye am Pfingstsonntag – 100 Fahrzeuge

AMMERLAND_RASTEDE_1_869ff981-9c5b-4ba0-ad5e-70e6e4d7e1ebBILD: Wiebke Langer

Wahnbek – Am Pfingstsonntag, 23. Mai, schickt der Motor-Sport-Club Oldenburg zum 17. Mal mehr als 100 Oldtimer auf seine Oldtimer-Classic-Rallye „Graf-Anton-Günther“. Der Start erfolgt um 9 Uhr in Oldenburg auf dem Platz am Prinzenpalais. Die Strecke führt durch die Gemeinde Berne, über Huntebrück, Dreisielen und Elsfleth nach Oldenbrok und Ovelgönne. Mittags-Ziel ist Rodenkirchen. Dort werden die Schmuckstücke in der Zeit von 12 Uhr bis 14:30 Uhr auf dem Marktplatz zu sehen sein.

Und die Tour führt auch durch die Gemeinde Rastede. Am Nachmittag, der wie am Vormittag mit Wertungsprüfungen gespickt ist, führt die Teilnehmer unter anderem nach Diekmannshausen, Jaderberg und Rastedermoor. In Hankhausen müssen die Fahrer mit ihren Oldtimern noch eine Orientierungsprüfung absolvieren, bevor es durch Loy und Barghorn weiter geht. Ab 16 treffen die Oldtimer dann auf Gut Wahnbek ein. Dort spielen die „Waterend Jazzmen“ zur Kaffeepause.

Gegen 18 Uhr verlässt das letzte Fahrzeug Wahnbek Richtung Oldenburg. Im Nutzfahrzeug-Zentrum des Autohauses Rosier findet ab 19 der Galaabend mit der Siegerehrung statt, teilt der Rasteder Heino Klostermann vom Motor-Sport-Club mit.

Starter mit der weitesten Anreise dürfte ein Team aus Schweden mit einem Ford A von 1931 sein. Das älteste Auto ist ein Bentley 3 Ltr. Speed von 1923 aus dem Großraum Hannover.

Oldtimer-Classic-Rallye stoppt in Rodenkirchen (NWZ vom 20.05.2010)

Oldtimer-Classic-Rallye stoppt in Rodenkirchen
Zeitgeschichte Rund 100 historische Fahrzeuge sind am Pfingstsonntag ab 12 Uhr zu bewundern

Rodenkirchen – Zum 17. Mal schickt der Motor-Sport-Club Oldenburg im ADAC mehr als 100 Oldtimer auf seine Oldtimer-Classic-Rallye „Graf-Anton-Günther“. Der Start erfolgt am Pfingstsonntag ab 9 Uhr in Oldenburg. Ein Etappenziel ist Rodenkirchen.

Die Strecke führt über Berne, Huntebrück, Elsfleth und Oldenbrok nach Ovelgönne. Gegen 12 Uhr würden die ersten Oldtimer im Minutentakt in Rodenkirchen eintreffen, sagt Rainer Bohlken, Vorsitzender des MSC Rodenkirchen, der zwölf Helfer stellt. Diese werden die Rallye-Teilnehmer empfangen und ihnen Parkplätze zuweisen. Laut Rainer Bohlken registrieren die Helfer auch die Ankunftszeiten.  Sie seien ebenfalls für den Neustart der Tour ab 13.30 Uhr zuständig.

Viele der Oldtimer sind bis voraussichtlich 15.30 Uhr auf dem Marktplatz in Rodenkirchen zu bewundern. Die Nachmittags-Etappe, die wie am Vormittag mit Wertungsprüfungen gespickt ist, lässt die Teilnehmer Diekmannshausen, Jaderberg und Rastedermoor passieren. In einem Oldenburger Autohaus findet ab 19 Uhr ein Galaabend mit der Siegerehrung statt.

Starter mit der weitesten Anreise dürfte ein Team aus Schweden mit einem Ford A von 1931 sein. Das älteste Auto ist ein Bentley von 1923 aus dem Großraum Hannover.

Oldtimer machen Station auf Marktplatz (Kreiszeitung Wesermarsch vom 20.05.2010)

Oldtimer machen Station auf Marktplatz
Rodenkirchen. Mehr als 100 Oldtimer schickt der Motor-Sport-Club Oldenburg im ADAC am Pfingstsonntag, 23. Mai, zum 17. Mal auf seine Oldtimer-Classic-Rallye „Graf-Anton-Günther“. Mittagsziel ist Rodenkirchen. Dort werden die historischen Schmuckstücke von 12 bis etwa 14.30 Uhr auf dem Marktplatz zu bewundern sein. Die Mitglieder des Motorsportclubs Rodenkirchen kümmern sich um die Einweisung der Fahrzeuge.

262615_0_org_380_008_3835651_StFordAAuch ein Oldtimer vom Typ Ford A wie auf dem Bild zählt zu den Fahrzeugen, die am Pfingstsonntag durch die Wesermarsch kutschieren. Mittags sind die betagten Automobile in Rodenkirchen zu bewundern. Foto: dpa

Gleichmäßigkeitsprüfung
Der Start erfolgt ab 9 Uhr in Oldenburg am Prinzenpalais. Die Strecke führt durch die Gemeinde Berne, mit einer Gleichmäßigkeitsprüfung am Huntedeich entlang über Huntebrück, Dreisielen und Elsfleth nach Oldenbrok und Ovelgönne. Die Nachmittagsetappe, die wie am Vormittag mit Wertungsprüfungen gespickt ist, lässt die Teilnehmer Diekmannshausen, Jaderberg und Rastedermoor passieren. In Hankhausen ist noch eine Orientierungsprüfung zu absolvieren. Weiter geht es dann durch Loy und Barghorn. Ab 16 Uhr treffen die Oldtimer auf Gut Wahnbek ein. Dort spielen die Waterend Jazzmen zur Kaffeepause. Gegen 18 Uhr verlässt das letzte Fahrzeug Wahnbek in Richtung Oldenburg.

Nach Angaben der Veranstalter nimmt auch der ADAC-Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt, an dieser Rallye teil. Starter mit der weitesten Anreise dürfte ein Team aus Schweden mit einem Ford A von 1931 sein. Das älteste Auto ist ein Bentley 3 Ltr. Speed von 1923 aus dem Großraum Hannover. (kzw)

Classic-Rallye „Graf-Anton-Günther“ rollt durch die Wesermarsch – Mittagspause in Rodenkirchen

Schloßwall wird ab 18.30 Uhr zur Einbahnstraße “Ich liebe alle Autos” (NWZ vom 19.05.2010)

City Grand Prix 120 Oldtimer in der Fu�g�ngerzone � 15?000 Besucher erwartet City Grand Prix Busse werden umgeleitet � Parkfl�chen ab nachmittags gesperrt

4. OCGP 05.05.10Oldtimer in der Fu�g�ngerzone: Beim Grand Prix im Vorjahr war auch dieser Talbot von 1933 am Start. BILD: Archiv
Pfingsten wird Oldenburg wieder zur Oldtimer-Hochburg. Mit durchschnittlich 28 km/h fahren die historischen Autos durch die Innenstadt.

von Jasper Rittner

Oldenburg – Besondere Autorennen leben zumeist von einer langen Tradition. Einer der ungew�hnlichsten Grand Prix der Rennszene lebt hingegen von seinem besonderen Ort. Erst zum vierten Mal findet am Pfingstsonnabend der Oldenburger City Grand Prix statt. Dennoch hat die Veranstaltung bei Motorsportfans mittlerweile Kultcharakter.

�Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es etwas Vergleichbares�, schw�rmt Mit-Organisator Helmut Jordan. Dass Oldtimer bei einer Rennveranstaltung mitten durch eine Fu�g�ngerzone einer Gro�stadt donnern, ist einmalig. Auch, wenn es dabei weniger ums Rasen, sondern mehr um einen sensiblen Gasfu� geht. Denn: F�r weite Teile der Strecke gilt ein Tempolimit von 20 km/h. Und wer bei der Endabrechnung oben auf dem Podium stehen will, muss an den verschiedenen Messpunkten m�glichst exakt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 28 km/h erreichen.

In f�nf Klassen wird gefahren. Die Einteilung richtet sich nach dem Baujahr. �ltestes Auto im Feld ist ein Bentley von 1923. Die meisten Fahrzeuge jedoch stammen aus den 1960er und 1970er Jahren. �Die Besucher k�nnen auch eine Zeitreise durch die Automobilepochen erleben�, sagt Jordan. Er veranstaltet den Grand Prix gemeinsam mit dem Autohaus Rosier und dem Motorsportclub Oldenburg MSCO.

Beim Rennen sind zwar jede Menge hoch gehandelte Klassiker von Porsche und Mercedes am Start. Aber auch Manta-Fahrer werden zugelassen. Und Kleinwagen wie Mini, Lancia A112 Abarth oder Fiat 500 sorgen f�r das besondere Flair beim Oldenburger Grand Prix.

Der hatte urspr�nglich sein Fahrerlager vor dem Schloss. Doch wegen des Baus der Schlossh�fe mussten die Veranstalter bereits im vergangenen Jahr umziehen. Der Standort Pferdemarkt war nicht eben optimal. �Wir waren da einfach zu weit weg von der historischen Innenstadt�, sagt Jordan. Deshalb ist man erneut umgezogen � zum Prinzenpalais. Auf dem gro�en Parkplatz (wo im vergangenen Jahr auch schon der Kultursommer ein Ausweichquartier fand) wird diesmal das Fahrerlager aufgebaut. Dann geht es vorbei am Schloss und am Rathaus durch die Gaststra�e und �ber den Wall zur�ck (siehe Grafik unten).

Um 19.15 Uhr werden am Sonnabend die Motoren gestartet. Dann gibt es erstmals eine Einf�hrungsrunde mit allen Fahrzeugen. �F�r die Zuschauer ist das bestimmt eine spannende Neuerung�, sagt Jordan, der mit 15?000 Menschen entlang der Strecke rechnet. Dabei werden �brigens zwei absolute Nicht-Oldtimer das Feld durch die City anf�hren � das E3 Elektroversuchsauto der EWE und der neue Mercedes Fl�gelt�rer SLS.

Im Fahrerlager am Prinzenpalais k�nnen alle Fahrzeuge ab etwa 18 Uhr besichtigt werden. Dort gibt es auch ein buntes Musikprogramm sowie mehrere Getr�nke- und Spezialit�tenst�nde. Gegen 23.45 Uhr findet dort auch die Siegerehrung statt.

Am Sonntag, 23. Mai, folgt dann ab 8 Uhr Teil zwei des Oldtimer-Wochenendes, wenn sich die 120 Fahrzeuge auf den Weg zur Graf-Anton-G�nther-Rallye machen. Dann geht es quer durchs Ammerland und die Wesermarsch.

Eine Woche nach der langen Einkaufsnacht erlebt die Oldenburger Innenstadt schon wieder eine lange Nacht � diesmal mit 120 Oldtimern. Daf�r werden am Sonnabend etliche Stra�en und Parkpl�tze gesperrt.

Ab 16 Uhr darf auf den Parkpl�tzen am Schlo�platz und am Kasinoplatz nicht mehr geparkt werden.

Ab 18.30 Uhr wird der Schlo�wall zur Einbahnstra�e. Zwischen Roonstra�e und Elisabethstra�e ist er dann nur noch in Richtung Amalienbr�cke befahrbar. Die Gegenrichtung bleibt bis zum Ende des Rennens komplett gesperrt. Das gilt auch f�r den Busverkehr und f�r Radfahrer.

Besucher des Grand Prix k�nnen z.B. das Kaufhof-Parkhaus benutzen. Aus dem Stadts�den ist die Anfahrt aber nur �ber den Festungsgraben und die Amalienstra�e m�glich.

Ab 19.15 Uhr starten die Oldtimer am Prinzenpalais. �ber den Paradewall geht es vorbei am Schloss und am Rathaus entlang zur Gaststra�e. In der Fu�g�ngerzone gilt f�r die Autos Tempo 20. Auf dem Schlo�wall geht es dann zur�ck. In zwei Wertungsl�ufen fahren die Teilnehmer jeweils drei Runden.

Ab etwa 23.30 Uhr werden nach Ende des Rennens die Sperrungen wieder aufgehoben. Die Siegerehrung ist f�r 23.45 Uhr am Prinzenpalais geplant.

Falls sich das Rennen verz�gert � z.B. weil falsch geparkte Fahrzeuge noch abgeschleppt werden m�ssen, verschiebt sich der Zeitplan nach hinten.

haben die Besucher im Fahrerlager. Dort k�nnen die Autos offiziell ab 18 Uhr besichtigt werden. Viele Wagen werden sich aber schon vorher dort aufstellen. Am Prinzenpalais findet auch das Rahmenprogramm mit Musik und Moderation statt. So spielen unter anderem die �Stingrays�.

auf der Startrampe am Prinzenpalais ab 19 Uhr. Der Start erfolgt dann nach Baujahr fortlaufend ab 19.15 Uhr.

ist der Bereich zwischen Lambertikirche, Rathaus und Gaststra�e. Hier ist man hautnah am Renngeschehen dabei. Allerdings gibt es in den engen Stra�en auch nur wenig freie Pl�tze hinter den Absperrungen. Freie Sicht hat man hingegen auf dem Wall.

ist ein Bentley 3 Liter Speed von 1923. Er geht mit der Startnummer 1 ins Rennen.

Wertvollstes Fahrzeug d�rfte der Mercedes S?680 Tourer von 1928 sein. Er hat die Startnummer 6.

Ungew�hnlichster Wagen im Feld ist vermutlich die Startnummer 115. Dahinter verbirgt sich ein Lada 2106 von 1979.

Die Graf-Anton-G�nther-Rallye schlie�t sich dann am Sonntag an. Bereits um 8 Uhr �ffnet das Fahrerlager – dort k�nnen wieder die Autos besichtigt werden. Ab 9 Uhr brechen dann die Teilnehmer zur Rallye auf. Es geht durchs Ammerland und die Wesermarsch nach Rodenkirchen.

Interview mit Thomas Rosier, Mitveranstalter des 4. OCGP 2010

FRAGE: Herr Rosier, sind Sie zwischen blitzenden Neuwagen und automobilen Antiquit�ten hin- und hergerissen?
ROSIER: (lacht) Ich bin ein benzinverliebter Mensch und liebe Automobile jeden Alters � Neuwagen wie Oldtimer. Letzteres lebe ich u.a. als Pr�sident des weltweit operierenden �300 SL-Clubs� aus. Genau so gern bin ich Motorsportler, organisiere Sicherheitslehrg�nge oder rase durch die Nordschleife des N�rburgrings.

FRAGE: Der City Grand Prix fordert weniger Schnelligkeit als Orientierung am Durchschnittstempo 30 . . .
ROSIER: Tja, da bereitet sich jeder anders vor. Mancher kommt mit gro�em Ger�t, das akribisch das Tempo misst (weil die alten?Tachos nicht so genau sind), andere verlassen sich auf ihr Gef�hl und konzentrieren sich aufs Spa�haben.

FRAGE: Aber nach Oldenburg kommen alle gerne . . .
ROSIER: Ja, der City Grand Prix, mit dem wir sehr behutsam umgehen, hat ohne gro�e Werbung Oldenburg auf die Karte der Oldtimerfreunde gesetzt � bei der vierten Auflage haben wir immerhin eine Warteliste von 30 Fahrzeugen. Die Graf-Anton-G�nther-Rallye, die es schon viel l�nger gibt, und der Grand Prix gelten jetzt als Doppelevent, zu dem man auch von weit her anreist.

FRAGE: Haben Sie trotz Ihrer automobilen Gesamtbegeisterung neben dem Fl�gelt�rer 300 SL einen Lieblings-Oldtimer?
ROSIER: Ich habe ein gro�es Herz f�r Oldtimer, auch marken�bergreifend, besa� auch schon englische und italienische Sch�nheiten. Der absolute Traum ist und bleibt f�r mich aber der Mercedes SSK. Den durfte ich mal bei der Mille Miglia fahren � ein Erlebnis, das h�ngen bleibt.

NWZ-Spezial: Informationen, Bilder und Videos zum Oldenburger City-Grand-Prix.

Alte Automobile donnern durch Neuenhuntorf (NWZ vom 05.05.2010)

Oldtimer City-Grand-Prix und Graf-Anton-Günther-Rallye ausgebucht – 90 Teilnehmer sind dabei

15 000 Zuschauer werden erwartet. Das Treffen ist am 22./23. Mai. Start ist beim Prinzenpalais.

von Heinz Arndt

neuenhuntorf – Ganz im Zeichen der Automobil-Oldtimer steht Oldenburg am Sonnabend/Sonntag, 22./23. Mai. Doch auch in Neuenhuntorf bekommen Interessierte die alten Karossen zu sehen – bei der 17. Graf-Anton-Günther-Rallye.

Der vierte Oldenburger City-Grand Prix und die 17. Graf-Anton-Günther Rallye sind bereits ausgebucht. Zum Oldenburger City-Grand Prix durch die Innenstadt werden an die 15?000 Zuschauer erwartet.

„Wir sehen das mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Zum einen freut es uns, dass sich beide Veranstaltungen bei den Oldtimer-Freunden aus ganz Deutschland etabliert haben, zum anderen haben wir Mitgefühl mit den Oldtimer-Freunden, denen wir eine Absage erteilen mussten“, sagt Heino Klostermann, Vorsitzender des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO).

Da der Schlossplatz wie auch der Pferdemarkt in diesem Jahr nicht zur Verfügung stehen, erfolgt der Start beider Veranstaltungen auf dem Parkplatz neben dem Prinzenpalais. Dort befindet sich auch das Fahrerlager.

Beim vierten Oldenburger City-Grand Prix werden am Pfingstsonnabend, 22. Mai, ab 19 Uhr 120 historische Fahrzeuge an den Start gehen. Zu bewältigen ist der neu verlaufende Rundkurs über 1600 Meter.

Die Strecke verläuft über den Marktplatz, durch die Lange Straße und die Gaststraße. Die Kleine Kirchenstraße steht aufgrund Nikolaimarktes nicht zur Verfügung steht. Dabei fahren die Fahrzeuge im Schnitt 30 Stundenkilometer

Die 17. Graf-Anton-Günther-Oldtimer-Rallye wird am Sonntag, 23. Mai, um 9 Uhr an gleicher Stelle gestartet. 90 Anmeldungen liegen vor. „Eventuell können wir die Starterzahl auf 110 erhöhen. Dafür gibt es aber noch keine Genehmigung von der zuständigen Behörde“, bedauert Heino Klostermann.

Vom Start führt die etwa 190 Kilometer lange Strecke über Wüsting, Neuenhuntdorf, Elsfleth und Ovelgönne nach Rodenkirchen, wo auf dem Marktplatz eine eineinhalbstündige Mittagspause eingelegt wird.

Es folgt die Weiterfahrt über Diekmannshausen, Jaderberg, Lehmdenermoor, Hankhausen zur Kaffeepause auf Gut Wahnbek. Danach ist erstmals eine Sonderprüfung auf dem Oldenburger Fliegerhorst vorgesehen, bevor es zum Zielort Nutzfahrzeugzentrum Rosier geht. Dort findet am Abend die Siegerehrung statt.