Ruf der Stadt reicht weit (NWZ vom 27.05.2009)

Ruf der Stadt reicht weit

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Von Thorsten Kuchta

Frage: Herr Jordan, Sie haben Erfahrung ist sie eine schwierige Aufgabe, die Prfung mit dem gleichmigen Durchschnitts-Tempo?

Jordan: Etwas knifflig, denn alte Tachos haben oft zittrige Nadeln. Deswegen fahren alle, die sich auskennen, nach Stoppuhr. Vorher gehen sie die Strecke ab, messen die Meter aus und rechnen genau aus, wann sie wo sei mssen, um die Vorgabe zu halten.

Frage: Haben Sie einen Lieblings-Oldtimer?

Jordan: Die Vorkriegsmodelle sind optisch besonders attraktiv, Mercedes-Benz hat da ganz besondere Schmuckstcke. Aber fr unsere Rallye ist es ganz wichtig, dass auch Youngtimer dabei sind. Die Mischung machts.

Frage: Kann man sagen, was einen Oldtimer-Fan ausmacht?

Jordan: Das ist ganz unterschiedlich. Das fngt beim Schrauber an, denn die Arbeit am Auto fasziniert, und geht bis zum Liebhaber, der vom Schrauben keine Ahnung hat und auch nicht haben will. Das ist ein ganz gemischtes Vlkchen.

Frage: Htten Sie auch mehr Startpltze vergeben knnen?

Jordan: Das Starterfeld ist ausgereizt, mehr knnen wir in der zur Verfgung stehenden Zeit nicht auf die Strecke schicken. Aber das Interesse der Oldtimer-Fans ist grer. Die Veranstaltung beginnt, Oldenburg auf der europischen Karte der Szene zu etablieren.

Helmut Jordan, einer der Organisatoren des City-Grand-Prix, erlaubt einen Blick hinter die Kulissen der Szene.