Archiv für Juni, 2008

Oldtimer unterwegs nach Süd-Oldenburg (NWZ vom 02.06.2008)

Montag, 02. Juni 2008

gag09mh.jpgTraumhafte Ausfahrt: Die 15. Oldtimer-Classic-Rallye führte über eine 170 Kilometer lange Distanz. Bilder: Markus Hibbeler

Die strahlende Sieger der 15. Oldtimer-Classic Rallye „Graf-Anton-Günther“ (City-Grand-Prix) des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO) waren mit ihrem Lotus Elan Serie 2, Baujahr 1964, Jochen Büchtmann und Ingeborg Grell-Büchtmann aus Bremen. Aber auch die weiteren Teilnehmer waren zufrieden. Die rund 170 Kilometer lange von Fahrtleiter Hilmar Pape ausgewählte Strecke in den südoldenburgischen Raum bis Ahlhorn kam gut an.

Einmaliges Erlebnis für Gewinner des NWZ-Spiels (NWZ vom 02.06.2008)

Montag, 02. Juni 2008

EXKLUSIV Michael Fleuch Beifahrer im Mercedes Benz 300 SL bei der Graf-Anton-Günther-Rallye
_heprod_images_fotos_1_10_4_20080602_gag03mhgi.jpgStrahlend: NWZ-Oster-Gewinnspiel-Gewinner Michael Fleuch (l.) begleitet Rosier-Fahrer Roman Volke. BILD: MARKUS HIBBELER

OLDENBURG/NORDENHAM – Für den Nordenhamer Michael Fleuch war es eine Premiere – und dazu gleich eine sehr erfolgreiche. Zum ersten Mal durfte der 31 Jahre alte Industriekaufmann aus Nordenham dank eines Preises im NWZ-Oster-Gewinnspiel als Beifahrer an der 15. Oldtimer-Classic-Rallye „Graf Anton Günther“ des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO) teilnehmen. Ein toller Gewinn für ihn, und er schwärmte danach: „Das war ein spitzenmäßiges Erlebnis”.

Es war schon immer ein Traum von Michael Fleuch, einmal in einem Oldtimer an einer Rallye teilzunehmen. „Ich bin begeisterter Autofahrer und habe eine Vorliebe für Oldtimer, aber ein derartiges Hobby ist recht kostspielig. Da ist es eine tolle Möglichkeit, Gast sein zu dürfen”, sagte er vor dem Start der vom Motor-Sport-Club Oldenburg organisierten Rallye.

Nach der Fahrerbesprechung ging es in einem Mercedes Benz 300 SL, Baujahr 1955 (dem sogenannten Flügeltürer), mit Fahrer Roman Volke auf die 170 Kilometer lange Strecke in den südoldenburger Raum. Ziel war Ahlhorn. Dabei galt es, einige Sonderprüfungen zu lösen.

„Bei dem herrlichen Wetter war diese Reise in die Vergangenheit ein großes Vergnügen, auch wenn es in dem Fahrzeug schon recht heiß war“, erzählte Michael Fleuch nach seiner Rückkehr nach Oldenburg gegen 17 Uhr. „Mit den Aufgaben als Beifahrer, dem Lesen der Karte, hatte ich zunächst schon einige Schwierigkeiten. Im zweiten Teil der Rallye klappte es aber schon recht gut“, fügte er hinzu. Am Ende reichte es für den fünften Platz in der touristischen Klasse.

Unfall mit Blechschaden am Oldtimer (NWZ vom 02.06.2008)

Montag, 02. Juni 2008

RALLYE Fritz Hardachs Citroen 15 CV verwickelt – Bremer Paar Gesamtsieger der Ausfahrt

_heprod_images_fotos_1_10_4_20080602_gag06mhgi.jpgStart zur Graf-Anton-Günther-Rallye auf dem Schlossplatz: Ein Oldtimer vor der Wache. BILD: MARKUS HIBBELER

DIE STRECKE RICHTUNG AHLHORN WAR 170 KILOMETER LANG. BEIM UNFALL WURDE NIEMAND VERLETZT.

VON HEINZ ARNDT

OLDENBURG – Strahlende Sieger der 15. Oldtimer-Classic Rallye „Graf-Anton-Günther“ des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO) waren mit ihrem Lotus Elan Serie 2, Baujahr 1964, Jochen Büchtmann und Ingeborg Grell-Büchtmann aus Bremen. Auch den übrigen Teilnehmern hatte die rund 170 Kilometer lange von Hilmar Pape ausgewählte Strecke in den südoldenburger Raum bis Ahlhorn viel Spaß bereitet.

Selbst der Oldenburger Oldtimer-Experte Dr. Fritz Hardach konnte am Abend bei der Siegerehrung im Nutzfahrzeugzentrum Rosier wieder lächeln. Er war schuldlos kurz vor Ahlhorn in einen Auffahrunfall verwickelt, wobei sein Citroen 15 CV, Baujahr 1949, einigen Blechschaden davon trug. Hardach: „Glücklicherweise wurde niemand verletzt, das ist das Wichtigste. Den Blechschaden kann man reparieren, auch wenn es schwer wird, für dieses Modell die Original-Felgen zu bekommen.“

Nachdem es im vergangenen Jahr noch einige Kritik gab, die Strecke mit den Sonderprüfungen wäre zu leicht gewesen, hatte Hilmar Pape diesmal den Schwierigkeitsgrad erhöht. Das machte sich auch gleich in der Wertung bemerkbar. Fielen doch diesmal gleich mehrere Fahrzeuge heraus.

Ergebnisse: City-Grand-Prix und Graf-Anton-Günther-Rallye

City-Grand-Prix: Klasse 1: Holger Kluge und Thomas Burkhardt (Bremen/Riede) mit einem H.R.G. 1100 Sport Bj. 1939;

Klasse 2: Uwe Huntemann und Carsten Buß (Delmenhorst/Ganderkesee) mit einem Mercedes Benz 190 Ponton Bj. 1959; Klasse 3: Tobias Ellermann und Andreas Meyer (Delmenhorst/Kirchweyhe) mit einem Porsche 912 Bj. 1965;

Klasse 4: Hans-Jürgen Pfohe und Karin Pfohe (Lüneburg) mit einem MGB GT Bj. 1971; Klasse 5: Dirk Metzel und Detlef Oltmanns (Oldenburg) mit einem Audi 100 GL Typ 43 Bj. 1978;

Klasse M: Manfred Janssen und Rosemarie Janssen-Bruns (Rastede) mit einem Mercedes SS Rennsport Bj. 1929.

Gesamtsieger: Hans-Jürgen und Karin Pfohe;

Pokal für die weiteste Anreise: Leif und Irene Sköld aus Hästveda (Schweden); Bestes Damen-Team: Anne Wendeln und Eva Ostendorf (Oldenburg) mit einem Daimler Benz 280 SL Pagode, Bj. 1969; Ältestes Auto: Manfred Janssen und Rosemarie Janssen-Bruns (Rastede) mit einem Mercedes SS Rennsport, Bj. 1929.

Graf-Anton-Günther: Klasse 1: Michael Müllmann und Claudia Binder (Bad Zwischenahn/Oldenburg) mit einem Austin Martin 2, Bj. 1937; Klasse 2: Uwe Huntemann und Carsten Buß (Delmenhorst/Ganderkesee) mit einem Mercedes Benz 190, Bj. 1959; Klasse 3: Jochen Büchtmann und Ingeborg Grell-Büchtmann (Bremen), Lotus Elan Serie 2, Bj. 1964; Klasse 4: Nils und Winfried Krümpelmann (Oldenburg), Opel Kadett C, Bj. 1974; Klasse 5: Björn Riesmeyer und Eckhardt Giesemann (Ganderkesee/Friesoythe) mit einem VW Golf GTI, Bj. 1981; Touristische Klasse: Christoph und Jonas Backer (Oldenburg), Triumph TR6, Bj. 1976.

Gesamtwertung: Jochen Büchtmann und Ingeborg Grell-Büchtmann, Lotus Elan Serie 2, vor Nils und Winfried Krümpelmann (Opel Kadett C, Bj. 1974) und Uwe Huntemann und Carsten Buß aus (Delmenhorst/Ganderkesee) mit einem Mercedes Benz 190 Ponton, Bj. 1959.

Gemütlich schmucke Wagen bewegen (NWZ vom 02.06.2008)

Montag, 02. Juni 2008

RALLYE Mehr als 90 Oldtimer rollen durch den Landkreis Oldenburg – Kontrollstation in Ahlhorn

_heprod_images_fotos_1_12_3_20080602_oldneu.jpgKurz den Bogen zum Stempeln bei Martin Schuppler abgeben, und schon rollten die Teilnehmer der Oldtimerrallye bei der Kontrolle in Ahlhorn weiter. BILDER: ULRICH SUTTKA

ZWEI KONTROLLSTATIONEN BEFANDEN SICH IN AHLHORN. DIE TEILNEHMER HOLTEN SICH STEMPEL AB.

VON ULRICH SUTTKA

LANDKREIS/AHLHORN – Warum er mit seinem Opel Kadett C GTE dabei ist? „Um den Wagen zu bewegen“, kommt als erste Antwort vom Osterholz-Scharmbecker Rüdiger Knübel, zusammen mit Peter Rosenbrock unterwegs. Mehr als 90 Oldtimerteams bei der 15. MSCO Oldtimer Classic-Rallye Graf Anton Günther bereiteten so manchem Kreisbewohner am Sonnabend eine Freude mit ihrer Lust am Wagen-Bewegen. Außer Wildeshausen, Harpstedt und Ganderkesee rollten die schmucken Karossen, darunter Raritäten aus den dreißiger Jahren, durch alle Gemeinden und ließen sich bei mehreren Sonderprüfungen in Ruhe betrachten.

Insgesamt 160 Kilometer legten die Fahrer mit ihren gepflegten Autos zurück. Nach der ersten Sonderprüfung in Wardenburg gegen 10 Uhr stand beim Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn die nächste größere Station gegen 11.30 Uhr an. Insgesamt rund 70 Helfer waren an rund 50 Kontrollstellen verteilt, allein vier in Ahlhorn.

Heike und Jörn Klar saßen hier an einem roten Schild, daneben eine große Funkuhr. Sie hatten in die umfänglichen Bordkarten der Teams einzutragen, ob die Zeitvorgaben eingehalten wurden. Bis zu einer Minute zu früh ist tolerabel, alles andere gebe Minuspunkte, erläuterte Jörn Klar. Wer viel früher kam, der konnte sich in wenigen Metern Entfernung am gelben Schild postieren und den richtigen Zeitpunkt abwarten.

Eine andere Aufgabe ist das Nachfahren eines Kartenausschnittes, ohne gefahrene Straßen zu kreuzen oder zweimal zu nutzen. Die Durchfahrtskontrollen gehören ebenfalls zu einer Rallye. In Ahlhorn nahmen Marian und Martin Schuppler sie vor. Sie fügten den schon reichlich abgestempelten Karten auch ihren Nachweis hinzu als Bestätigung, dass die Oldtimer beim Dorfgemeinschaftshaus gewesen waren.

„Die Strecke ist gut, das Wetter ist gut“, zeigten sich die Opel-GT-Fahrer Rosenbrock und Knübel rundum zufrieden. Früher fuhren sie Rennen, jetzt ist ihnen die gemütliche Variante mit Kennenlernen von Land und Leuten und dem Kontakt zu anderen Oldtimerfans wichtiger.

„Da muss man ganz schön aufpassen, um die Kontrollpunkte zu erwischen“, meinte der Oldenburger Hans-Gert Feldtange über die nicht einfache Strecke. Mit Stephan Sander war er in einem Jaguar XK 150, Baujahr 1959, unterwegs.

Mehr Bilder unter www.NWZonline.de/fotogalerie-landkreis