Archiv für Mai, 2008

Feine alte Autos – Oldenburger City Grand Prix 2008 (NWZ vom 31.05.2008)

Samstag, 31. Mai 2008
BildAutos, die begeistern: Der City Grand Prix in der Oldenburger Innenstadt ist ein Spektakel, das Tausende in seinen Bann zieht. Bilder: Tobias Frick

Der zweite City Grand Prix in der Oldenburger Innenstadt zog am Freitagabend etwa 18 000 Besucher an, schätzen die Veranstalter. Gestartet wurde um 20.30 Uhr. Die schönen, hervorragend erhaltenen historischen Fahrzeuge sorgten für große Begeisterung entlang der Strecke. Zuvor konnten die Autos auf dem Schlossplatz besichtigt werden. An diesem Sonnabend startet von Oldenburg aus die Graf-Anton-Günther-Rallye Richtung Ammerland.

18 000 Zuschauer jubeln 120 historischen Autos zu (NWZ vom 31.05.2008)

Samstag, 31. Mai 2008

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CITY GRAND PRIX Oldtimer auf Rundkurs durch die Innenstadt

OLDENBURG - Das gibt es nur in der Fahrradstadt Oldenburg: Am Freitagabend startete der zweite City Grand Prix quer durch die Fußgängerzone und den Wall entlang. Vorbei an rund 18 000 Zuschauern knatterten 120 historische Autos der Baujahre 1929 bis 1982 – darunter Raritäten von MG, Mercedes, Porsche oder Jaguar. Aber auch eine Ente und ein Ford Capri waren gemeldet.

„2007 war schon ein toller Auftakt. Diesmal ist die Resonanz bei Fahrern und Publikum noch größer“, freute sich Mitveranstalter Helmut Jordan beim Start am Rathaus. Gemeinsam mit dem MSCO und dem Autohaus Rosier stellte er das Rennen auf die Beine. Die Läufe waren bis nach Mitternacht terminiert.

Wer an diesem Sonnabend noch Oldtimer bestaunen will, kann von 9.30 bis 11 Uhr die Starts zur Graf-Anton-Günther-Rallye verfolgen.

Monaco-Flair in Oldenburger Innenstadt (NWZ vom 30.05.2008)

Freitag, 30. Mai 2008

CITY GRAND PRIX 120 historische Autos gehen an den Start – Eintritt frei – Besichtigung ab 18 Uhr

DIE VERANSTALTER RECHNEN MIT 15 000 ZUSCHAUERN. START IST AN DIESEM FREITAG UM 20.30 UHR.

OLDENBURG – Neuauflage eines bundesweit einmaligen Autorennens: Am Freitag startet der zweite Oldenburger City Grand Prix. 120 historische Autos der Baujahre von 1929 bis 1982 gehen ab 20.30 Uhr vom Rathaus aus auf die Strecke durch die Innenstadt.

Besichtigt werden können die Fahrzeuge ab etwa 18 Uhr auf dem Schlossplatz. Dort und auf dem Rathausmarkt gibt es auch ein buntes Rahmenprogramm. Für jede Menge Flair ist also gesorgt.

Nur gerast wird nicht. In der Fahrradstadt müssen sich selbst historische Rennwagen an zügiges Radler-Tempo halten. „Wir machen ein Gleichmäßigkeitsrennen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von Tempo 30“, sagt Heino Klostermann vom Oldenburger Motor-Sport-Club. Gemeinsam mit dem Hauptsponsor Autohaus Rosier und der Agentur Jordan veranstaltet der MSCO den Grand Prix und die Graf-Anton-Günther-Rallye. Die startet übrigens am Sonnabend von 9.30 bis 11 Uhr auf dem Schlossplatz. Dann geht es für 90 Oldtimer durchs Ammerland.

Oldtimer kämpfen gegen die Uhr (NWZ vom 30.05.2008)

Freitag, 30. Mai 2008

MARKTPLATZ Graf-Anton-Günther-Rallye hält am Sonnabend für Sonderprüfung
KNAPP 100 WAGEN ROLLEN EIN. MARKETING-FORUM UND GEMEINDE  BEGRÜßEN DEN KONVOI.
FA WARDENBURG - Knapp 100 Oldtimer werden morgen, Sonnabend, durch Wardenburg knattern.
Die vom Motorsportclub Oldenburg organisierte Graf-Anton-Günther-Rallye führt rund 220 Autofahrer aus Deutschland, Schweden, Schottland und den Niederlanden auf einem 160 Kilometer langen Rundkurs durch die Gemeinden Wardenburg, Großenkneten und Hatten.
Neben „gewöhnlichen“ Klassikern wie Opel Kadett und „Ente“ werden auch Traum- wagen wie ein Daimler Benz 540k (Baujahr 1939), ein Aston Martin Opentourer (1937) sowie ein Riley Big Four (1938) zu sehen sein. Nach dem Start vom Schlossplatz in Oldenburg machen die gut gepflegten Automobile ab 10 Uhr für etwa zwei Stunden auf dem Wardenburger Marktplatz Halt. Zuerst erhalten sie einen Eintrag im Bordbuch, anschließend müssen sie hier eine Sonderprüfung ablegen. Aufgabe sei es, eine 30 Meter lange Strecke möglichst exakt in 20 Sekunden zurückzulegen, erläutert Fahrt- leiter Hilmar Pape die Herausforderung.
Die Gemeinde Wardenburg und das Marketing-Forum werden die Gelegenheit nutzen, die Automobilisten zu begrüßen. „Wir werden ihnen Infomaterial und Premiumprodukte als Wegzehrung mit auf den Weg geben“, kündigt Oliver Bremer, Vorstandsmitglied des Gemeinde Wardenburg Marketing-Forums an.

Reiz liegt im Schrauben und Tüffteln (NWZ vom 30.05.2008)

Freitag, 30. Mai 2008

AUTOS Huder nimmt an Oldtimer Classic Rallye teil – Sein BMW 326 Kabriolett wurde 1939 gebaut

BildSpritztour: In diesem BMW 326 Kabriolett wird sich Jürgen Kümpel am Sonnabend, 31. Mai, gemeinsam mit seiner Frau Hilke den anderen Teilnehmern der Oldtimer Rallye „Graf-Anton-Günther“ anschließen.BILDER (2): BENJAMIN KLEEMANN

JÜRGEN KÜMPEL LIEBT ES, AN ALTEN AUTOS HERUMZUBASTELN. AN DIESEM SONNABEND GEHT ES MIT RESTAURIERTEN AUTOMOBILEN EINMAL QUER DURCH DEN LANDKREIS.

VON BENJAMIN KLEEMANN

HUDE – Der blaue 326er BMW Kabriolett – Baujahr 1939 – ist zwar schon der fünfte Oldtimer, den Jürgen Kümpel restauriert. Doch für ihn hat er dennoch eine besondere Bedeutung: „Dieses Auto musste ich einfach haben, denn genau so einen Wagen hat mein Vater nach dem Zweiten Weltkrieg gefahren.“ Dass er bereits als Kind in so einem BMW gesessen hat, daran kann sich der Huder nicht mehr erinnern. Aber um so lebendiger sind ihm die Erzählungen seiner Familie und die alten Fotos im Gedächtnis.

Nachdem Jürgen Kümpel zuletzt seine Nichte in dem Zweitürer zum Traualtar gefahren hat, nutzt er an diesem Sonnabend wieder die Gelegenheit, den BMW zu bewegen. Gemeinsam mit seiner Frau Hilke wird er an der Oldtimer Classic Rallye „Graf-Anton-Günther“ teilnehmen, die in Oldenburg startet und die Fahrer etwa 160 Kilometer quer durch den Landkreis führt.

Vor sechs Jahren hat der leidenschaftliche Tüftler die Reste eines Autos erstanden. „Die Karosserie, die Achsen, den Motor und ein paar Kleinteile – eigentlich war es nur ein großer Haufen Schrott“, berichtet der 58-Jährige. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Oldtimer bereits einen langen Weg zurückgelegt. 1939 war er zum ersten Mal in Österreich zugelassen und während des Krieges von der Wehrmacht requiriert worden. Über Tschechien gelangte das Auto dann nach Düsseldorf, wo Kümpel es entdeckt hat.

„Früher wurden die Karosserien mit einem Gerüst aus Holz gebaut. Das war natürlich hinüber und musste als erstes neu aufgebaut werden“, erklärt der Bastler. Auch an den übrigen Teilen war die Zeit nicht spurlos vorüber gegangen. „Die Türen hatten lauter Löcher, da hätte man Nudeln mit abgießen können.“ Auch der Motor und das Getriebe mussten komplett überholt werden. Am Ende folgten die Lackierung und die grauen Lederpolster. Für diese anspruchsvollen Arbeiten beauftragt der Oldtimer-Fan stets Fachbetriebe, die sich mit der Restaurierung alter Automobile auskennen.

Als der Huder vor 12 Jahren mit seinem Hobby begonnen hat, habe er „autotechnisch null Vorbildung“ gehabt. Nach und nach hat er sich das nötige Wissen angeeignet. Heute ist das Fummeln und Schrauben seine Lieblingsbeschäftigung. „Es ist unheimlich spannend, sich zu überlegen, was sich die Konstrukteure früher bei den einzelnen Teilen gedacht haben“, sagt er begeistert.

Da bestimmte Ersatzteile im Original nicht mehr zu bekommen sind, musste sie der ehemalige Controller nachbauen lassen. Dabei halfen beispielsweise alte Werkstatthandbücher oder Fotos. „Das Beste aber ist, wenn man einen cleveren Handwerker hat, dem des Tüfteln Spaß macht und der zudem über 60 Jahre alt ist, so dass er sich noch daran erinnern kann, wie die Fahrzeuge in ihren besten Jahren ausgesehen haben.“ Insgesamt hat die Restaurierung viereinhalb Jahre in Anspruch genommen.

Auch nach den aufwendigen Arbeiten hat der alte Motor nur 50 PS. Bei der Tour am Sonnabend könnte der BMW dennoch wieder eine Geschwindigkeit von 100 Stundenkilometern erreichen.

Oldtimer zwei Mal in der Stadt (NWZ vom 28.05.2008)

Donnerstag, 29. Mai 2008

RALLYES Am Freitag und Sonnabend starten Paraden

OLDENBURG – Als „Stadt der Oldtimer“ präsentiert sich Oldenburg an diesem Freitag und Sonnabend, 30. und 31. Mai. Am Freitag gehen um 20.30 Uhr rund 110 Oldtimer beim 2. City Grand Prix an den Start, am Sonnabend nehmen 96 historische Fahrzeuge an der 15. Oldtimer Classic Rallye „Graf Anton Günther“ des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO) teil. Start ist um 9 Uhr auf dem Schlossplatz.

Die Rallye wird über circa 170 Kilometer in den Raum Ahlhorn führen. Die erste Sonderprüfung nach dem Start ist um 10 Uhr beim Senioren-Wohnpark und am Marktplatz in Wardenburg. Es folgt um 10.20 Uhr die zweite Sonderprüfung in Littel. Um 11.20 Uhr steht eine Kontrolle beim Dorfgemeinschaftshaus in Ahlhorn auf dem Fahrtenplan. Das Mittagsziel ist um 11.30 Uhr das Restaurant „Neumühle“ in Endel. Die Kaffeepause wird um 15 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dingstede eingelegt. In Oldenburg zurück erwartet wird das „rollende Museum“ ab 16.40 Uhr beim Nutzfahrzeugzentrum Rosier an der Bremer Heerstraße 401.

Da diese Rallye sich zunehmender Beliebtheit erfreut, musste die Aufnahmeliste bereits vor dem Nennungsschluss geschlossen werden. Selbst aus Schweden und den Niederlanden werden Teilnehmer zu begrüßen sein. So werden u.a. ein Mercedes Benz 540 B Cabrio, ein Aston Martin Baujahr 1937, ein Rily Big Four Special, 1938, ein H.R.G. Sport, 1939, ein Reliant Scimitar GT sowie Mercedes- „Flügeltürer“ zu sehen sein.

Schnauferl rollen durch Ostrittrum (NWZ vom 28.05.2008)

Donnerstag, 29. Mai 2008

OLDTIMER MSCO-Rallye „Graf-Anton-Günther“ führt Teilnehmer auch in die Gemeinde Dötlingen

nwz_28_05_08_dotlingen.jpgDurch eine Zeitprüfung müssen die Teilnehmer der MSCO-Oldtimer Rallye am Sonnabend in Ostrittrum.
DIE TEILNEHMER MACHEN AM SONNABEND KURZ STATION IN DER GEMEINDE. GEGEN HALB DREI NACHMITTAGS WERDEN SIE ERWARTET.

VON SANDRA SPIEKER

DÖTLINGEN – Am Wochenende rollen sie wieder, die Schätzchen des Motorsportclubs Oldenburg (MSCO). Im Rahmen der 15. Oldtimer Classic Rallye „Graf Anton Günther“ kommen die Teilnehmer mit ihren historischen Fahrzeugen am Sonnabend, 31. Mai, auch in die Gemeinde Dötlingen.

Ostrittrum ist eine Station im Streckenplan, der die Fahrer quer durch den Landkreis von Oldenburg über Hemmelsberg, Wardenburg, Littel, Bissel, Ahlhorn, Endel, Haast, Döhlen, Dingstede und Lintel wieder zurück nach Oldenburg führt. Die Streckenlänge beläuft sich dabei auf etwa 160 Kilometer, die Fahrgeschwindigkeit liegt im Schnitt bei 30 Kilometer pro Stunde.

Aus Richtung Großenkneten kommen die 96 Starterteams mit ihren Fahrzeugen der Baujahre 1929 bis 1981 nach Westrittrum. Nach einer kleinen Kontrolle dort ist in Ostrittrum eine Zeitprüfung vorgesehen. „Die ersten Starter werden etwa gegen 14.20 Uhr in Ostrittrum erwartet“, so Fahrtleiter Hilmar Pape vom MSCO. Bei der Zeitprüfung ginge es darum, eine Strecke von 1400 Metern in einer bestimmten Zeit zu fahren. „Bei Oldtimern steht nicht die Schnelligkeit im Vordergrund“, so Pape. Gemessen wird mit einer Lichtschranke bis auf die hundertstel Sekunde genau. Nach Ostrittrum ist Dingstede die nächste Station. Dort wird eine Kaffeepause eingelegt.

Auch drei Teilnehmer aus der Gemeinde Dötlingen sind bei der Rallye dabei. Joachim Jaursch fährt zusammen mit Willi Heitmann (Bremen) im 1971er Triumph TR 6, Rolf-Hans Wiehager und Sabine Junge sitzen im Jaguar E-Typ aus dem Jahr 1970.

Oldtimer auf Strecke (Mittwochs-Zeitung vom 28.05.2008)

Donnerstag, 29. Mai 2008

2. Grand-Prix am 30.Mai

OLDENBURG/ha.Oldenburg präsentiert sich am 30. und 31. Mai als „Stadt der Oldtimer“. Nachdem am Freitag um 20.30 Uhr rund110 Oldtimer beim 2. Oldenburger City Grand Prix an den Start gehen, nehmen am Samstag 96 historische Fahrzeuge an der 15. Oldtimer Classic Rallye „Graf Anton Günther“ des Motor-Sport-Club Oldenburg (MSCO) teil. Der Start erfolgt ab 9 Uhr auf dem Schloßplatz.Für den 2. Oldenburger City Grand Prix ist die Veranstaltergemeinschaft MSCO,
Autohaus Rosier und Jordan Mediengestaltung verantwortlich. Der Start erfolgt am Freitag ab 20.30 Uhr ab der Rampe auf dem Rathausmarkt. Vorgestellt werden die Fahrzeuge und Teilnehmer vom Oldenburger Oldtimer-Experten Dr. Fritz Hardach sowie Moderator Stefan Wenck von Hitradio Antenne.
Vom Rathausmarkt geht es auf eine neue 1350 Meter lange Strecke. Dabei gilt es
folgenden Streckenverlauf zu bewältigen: Vom Rathausmarkt bis zur Ecke Kleine
Kirchenstraße, durch die Bergstraße, dann links auf den Theaterwall, über die
Kreuzung Gartenstraße auf den Schloßwall, über die Dammkreuzung zur Querspange
und danach über Paradewall und Casinoplatz zurück. Zu durchfahren ist dieser Kurs viereinhalbmal.
Gestartet wird in sechs Klassen, wobei es nicht um Schnelligkeit, sondern um ein möglichst exaktes Erreichen der Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h geht. Das Rahmenprogramm an diesem Tag beginnt bereits um 16 Uhr mit dem Eintreffen der teilnehmenden Fahrzeuge auf dem Schloßplatz. Hier sind dann auch die Fahrzeuge der Baujahre 1929 bis 1982 zu besichtigen.
Auf dem Schoßplatz gibt es zudem musikalische Unterhaltung mit den „Olaf-King-
All -Stars“. Zudem erwartet die Besucher eine Gourmetmeile mit Spezialitätenständen
Erwartet werden bei entsprechenden guten Wetter an die 15 000 Zuschauer.
Die Rallye am Samstag wird über zirka 170 Kilometer in den Raum Ahlhorn führen.
Die erste Sonderprüfung nach dem Start auf dem Schloßplatz findet um 10 Uhr beim Seniorenheim-Wohnpark und auf dem Marktplatz in Wardenburg statt. Es folgt um 10.20 Uhr die zweite Sonderprüfung in Littel. Um 11.20 Uhr steht eine Kontrolle beim Dorfgemeinschaftshaus in Ahlhorn auf dem Fahrtenplan. Das Mittagsziel ist um 11.30 Uhr das Restaurant „Neumühle“ in Endel. Die Kaffeepause wird um 15 Uhr bei der Freiwilligen Feuerwehr in Dingstede eingelegt. In Oldenburg zurück erwartet wird das „rollende Museum“ ab 16.40 Uhr beim Nutzfahrzeugzentrum Rosier an der Bremer Heerstraße 401.

“Das gibt es nur in Oldenburg” (NWZ vom 21.05.08)

Mittwoch, 21. Mai 2008

Gespräch mit Heino Klostermann, 1. Vorsitzender des Motor-Sport-Club Oldenburg, über die Organisation des City-Grand-Prix.

Von Jasper Rittner

heino_21_05_08.jpgFrage: Herr Klostermann, ein Autorennen mitten in der Fahrradstadt Oldenburg – wie passt das?

Klostermann: Das passt ganz hervorragend. Im vergangenen Jahr hatten wir bei der Premiere 15 000 Zuschauer. Und auch die Teilnehmer waren von der Veranstaltung so angetan, dass sich eine Wiederholung geradezu aufgedrängt hat. Auch die Zusammenarbeit mit Stadt und Polizei ist perfekt. Übrigens: Wir fahren ja kein Rennen, sondern es geht darum, möglichst exakt die Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h zu erreichen.

Frage: In diesem Jahr ist das Teilnehmerfeld auf 120 Fahrzeuge gewachsen. Es kommen sogar Fahrer aus dem Ausland. Warum?

Klostermann: Einen Oldtimer Grand Prix gibt es nirgendwo sonst in Deutschland in einer historischen Innenstadt. Das macht den ganz besonderen Reiz unserer Veranstaltung aus. Und zwar für Fahrer und Zuschauer. Die Besucher können nicht nur die ausgestellten Wagen im Fahrerlager betrachten, sie sehen sie auch live bei mehreren Runden durch die Innenstadt. Diese Atmosphäre gibt es nur in Oldenburg.

Frage: Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Klostermann: 2006 waren wir bei einer Oldtimer-Rallye in Schleswig-Holstein. Da gab es eine Sonderprüfung mit einer kurzen Schleife durch die Möllner Altstadt. Das hat mich so beeindruckt, dass die Idee des City-Grand-Prix geboren wurde.

Gespräch mit Heino Klostermann, 1. Vorsitzender des Motor-Sport-Club Oldenburg, über die Organisation des City-Grand-Prix.

Innenstadt wird Oldtimer-Piste (NWZ vom 21.05.08)

Mittwoch, 21. Mai 2008

CITY GRAND PRIX Historische Fahrzeuge rollen wieder durch die Fußgängerzone

nwz_21_05_08.jpgAufstellung zum Start: So hautnah wie bei diesem BMW im vergangenen Jahr werden Oldtimer-Fans auch diesmal wieder vor der Startaufstellung dabei sein können. Entlang der Strecke gibt es allerdings Absperrgitter. BILD: JORDAN
BEI GUTEM WETTER WERDEN MEHR ALS 15 000 BESUCHER ERWARTET. DER EINTRITT IST KOSTENLOS.

VON JASPER RITTNER

OLDENBURG – Die Premiere vor einem Jahr war ein Riesenerfolg: Am Freitag, 30. Mai, startet die zweite Auflage des Oldenburger City Grand Prix. Diesmal mit noch mehr historischen Fahrzeugen auf einer verlängerten Strecke.

„Durch die Bauarbeiten am Berliner Platz haben wir die Strecke etwas umgestalten müssen. Nun wird eine Hälfte durch die Fußgängerzone und eine Hälfte über den Schloßwall führen“, sagt Organisator Helmut Jordan. 120 Fahrzeuge der Baujahre 1929 bis 1982 sind am Start – viele historische Porsche, Mercedes, MG, Jaguar, Alfa oder Rolls Royce.

Auch fünf echte Rennsport-Raritäten werden in der Innenstadt zu bestaunen sein. So wird einer von weltweit nur noch sieben DKW Formel Junior (Baujahr 1954) u.a. gegen einen BMW F 505 (Baujahr 1950 und Teilnehmer beim damaligen Großen Preis von Deutschland) um den Sieg in der Klasse M kämpfen.

In fünf weiteren Wertungsklassen sind die Fahrzeuge nach ihrem Alter einsortiert. Die ältesten starten zu Beginn der Veranstaltung (ab 20.30 Uhr). Die jüngeren folgen im Abstand ihres Baujahrs. Neben echten Exoten finden sich daher auch noch nicht so alte Klassiker wie eine Ente, ein Ford Capri oder ein Opel Kadett im Feld.

Das Rahmenprogramm beginnt bereits nachmittags, wenn ab 16 Uhr die ersten Fahrzeuge in die Fahrerlager am Schloßplatz und am Berliner Platz rollen. Dort können alle Besucher die Autos besichtigen. Auf dem Schloßplatz gibt es zudem Live-Musik von den Olaf-King-All-Stars sowie eine Gourmet-Meile mit Spezialitätenständen der Restaurants Altera, Bestial und Klöter. Gestartet wird auf dem Rathausplatz von einer Rampe. Dort sind dann weitere Bier- und Bratwurst-Buden aufgebaut.

„Wenn das Wetter mitspielt, rechnen wir mit über 15 000 Zuschauern an der Strecke“, sagt Jordan.