Raritten glnzen vor dem Rathaus (NWZ vom 17.09.2002)

Zahlreiche Oldtimer machen Rallye-Zwischenstopp in Oldenburg
Von Carsten Gnieser Oldenburg.

Der lteste Wagen war aus dem Jahr 1930: ein Ford A Coup 72 Jahre
auf dem Buckel hat dieses Ford-Coup. Das Fahrzeug fand beim Stopp
der Oldtimer-Rallye auf dem Marktplatz besonders groes Interesse.
Bild: Gert-Ulrich Rump
Ausgetragen wurde die Rallye vom Groninger Oldtimer-Club. Nachdem dem Fahrleiter des Clubs im vergangenen Jahr die Graf-Anton-Gnther-Rallye des Motor-Sport-Clubs Oldenburg (MSCO) so gut gefallen hatte, kam er auf die Idee, gemeinsam eine Rallye zu veranstalten. Der MSCO bernahm dabei die Organisation ab der hollndischen Grenze.

Nachdem die Fahrzeuge morgens in Groningen gestartet waren, mussten sie auf der Fahrt Kontrollpunkte anfahren und auf Wegweiser achten. Jrg Schwarz vom MSCO: Es geht bei der Rallye nicht um Schnelligkeit, sondern um Gleichmigkeit. Fr die gesamte Tour wird ein Schnitt vorgegeben, der nicht berschritten werden darf. Um zu vermeiden, dass die Autos berfordert und mit Hchstgeschwindigkeit gefahren werden, mssen die Fahrer bei den Kontrollposten die Zeit stempeln.

Der Beifahrer war bei der Rallye besonders gefordert. Schwarz: Jedes Fahrzeug hat eine Karte, wo die Strecke eingezeichnet ist. Der Beifahrer muss sorgfltig auf jede Biegung achten, da sich auf der Strecke verteilt Schilder mit Buchstaben befinden, die er alle notieren muss.

Nachdem die Oldtimer mit leichter Versptung auf dem Rathausmarkt ankamen und die Fahrerteams sich gestrkt hatten, wurden sie von Jrg Schwarz vorgestellt. Danach gings wieder auf die Strecke.

Fr Schwarz war es eine gelungene Veranstaltung: Der alte Rathaus-markt ist optimal fr die Oldtimer.

Artikel aus der NWZ vom 17.09.2002